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Sic semper ... (Straßencafé)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Dienstag, 05.10.2021, 13:30 (vor 22 Tagen) @ W.W.

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Wenn ich es mir recht überlege, bin ich es selbst, der sich der "frommen Lüge" bezichtigt. Ich hatte ein anderes Bild von der Diakonie und vom Christentum, bevor ich nach Bethel fuhr. Ich dachte an Liebe und Fürsorglichkeit, aber dagegen steht Augustinus, den ich als Laie sehr schätze, obwohl mir klargeworden ist, dass er im Kern etwas repräsentiert, das mir zutiefst unheimlich ist.

Ich mein den Ansatz vom Christsein in der Liebe zu finden.
In der Mitsorge um und für die Anderen, auch und gerade wenn sie am Rand stehen, ich sehe viel soziale Aspekte.

Das wichtigste bei Augustinus: "Liebe, und dann tu was du willst!"
So tief bin ich nicht in der Theologie bei Augustinus, dass ich dunkle Seiten kennen würde. Auch wenn ich sie vielleicht mal zur Kenntnis bekam, sind sie nicht präsent. Ich hab lieber das positive.

Was allerdings Menschen im Laufe der Zeit aus der Bewegung machten, mit Druck und Strenge und macht und Herrlichkeit ist weit ab vom Ursprung. :-(
Das darfst du gern verurteilen


Ich gebe zu, dass ich versucht habe, mich in Gedanken dem dunklen Wesen Gottes zu nähern, aber ich weiß, dass mir das nicht zusteht.

Doch, die Annäherung an helle und dunkle und viele andere Seiten steht jedem zu. Aber dieses apodiktische "Lüge" stieß mir auf.

Ich bitte also, meine Entschuldigung anzunehmen.

Angenommen.


Wolfgang

--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht


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