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Sic semper tyrannis (Straßencafé)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Donnerstag, 30.09.2021, 02:01 (vor 27 Tagen) @ W.W.

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Irgendwo hattest du vom Macht-und Herrlichkeitsanspruch geschrieben....
Fühlst du dich grad ernsthaft ermächtigt als irgendwie Außenstehender (ohne Kirchenbezug, soweit ich das über die Jahre hinweg verfolgt hab) über mein Gottesbild zu richten?

Mein Bild hat sich in und mit den Jahren entwickelt,
mit Fragen und Zweifeln und unterschiedlichen Erlebnissen und Erfahrungen, im Austausch mit ganz vielen verschiedenen Menschen, mit Pfarrern und Pfarrherrn, mit Philosophie- und Theologieprofessoren, mit Menschen die für Priesterausbildung zuständig sind (Theorie) und Seelsorgern aus der alltäglichen Seelsorgspraxis.

Wenn dir dieses Bild nicht gefällt ist das dein Problem. Das aber als Lüge (wenn auch als fromme) zu bezeichnen, empfinde ich als rotzfrech und unverschämt.

Kurz: Ich halte Naseweis' Vorstellung von Gott für eine fromme Lüge. Er gehört also für mich zu den Pelagianern, was aber keineswegs als Vorwurf gemeint ist. Ganz im Gegenteil! Denn ich hasse dieses menschenferne Gottesbild, wie man einen Tyrannen hasst, unter dessen Herrschaft man sich eigentlich wohlfühlt.

W.W.

Menschenfern?
Tyrannisch?
unverständlich!

Tod den Tyrannen!

--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht


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