MS: Was macht angst & was könnte trösten? (Allgemeines)

W.W. @, Mittwoch, 06.10.2021, 15:48 (vor 21 Tagen) @ agno

Dass Du weiter dahin beharrst, hat etwas von distanzloser Impertinenz.

Ich sehe, ich muss mich näher erklären. Das Entstehen von MS-Herden (und später das 'Ausbrennen') könnte etwas mit einer 'vulnerablen Phase im Leben eines MS-Betroffenen zu tun habe, die im jungen Erwachsenenalter liegt. Das klinkt verdächtig nach 'lebensbedingt' und 'Nachtigall, ich hör dir trappsen.'

Das liegt nahe, aber so hatte ich es primär nicht gemeint. Ich wollte vielmehr das Augenmerk darauf richten, dass die Herde eine gewissen Lieblingsentstehungszeit haben. Warum wachsen, blühen und gedeihen sie zwischen 15 und 30 Jahren, andere meinen zwischen 20 und 40 Jahren?

Ich meine (im Nachhinein), dass dies etwas mit besonderen Belastungen in diesem Lebensabschnitt zu tun haben könnte. Vielleicht ist es das, was den Widerwillen erklärt, mit dem man dieser Annahme begegnet?!

Aber das war wirklich nicht meine ursprüngliche Absicht. Diese bezog sich eher auf eine biologische Tatsache: Wann entstehen MS-Herde am liebsten? Und warum entstehen sie nach dem 30 oder 40. Lebensjahr nur noch selten?

Ich meine, dieses außergewöhnliche Verhalten gehört sozusagen zur Autobiographie der MS, zu ihrer ganz normalen Entwicklungsgeschichte. Es könnte natürlich sein, dass die MS in einer Zeit besonderer Belastungen entsteht, aber das war nicht der Anlass für meine Vermutung. Der Anlass war, dass ich eine 'Tatsache' in die Überlegungen zur Ursache der MS mit einbeziehen wollte.

Ich hoffe, das reicht zur Erklärung aus und hat wenig mit 'distanzloser Impertinenz' zu tun - eine Formulierung, die ja geradezu wie eine Granate einschlägt.

Wolfgang

PS: Beschimpft man Armin Laschet so, weil er verloren hat, oder weil er im Unrecht ist?


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