Wirksamkeit von Fampyra? @et al. (Allgemeines)
meine angst vor einem schub ist stärker als die vor fiebersenkenden medi. sicher bin ich nicht, dass der körper gestärkt aus so einer erkrankung hervor geht.
sicher bin ich mir, dass ich mir fieber und (bei mir) wahrscheinlichen schub auf jeden fall ersparen möchte.
An dieser Stelle scheiden sich die Geister. Der eine bevorzugt die naturheilkundliche Vorgehensweise, nämlich die Selbstheilungskräfte ungestört walten zu lassen, der andere bevorzugt die medikamentöse Intervention. Da man m.M.n. nie wirklich beweisen kann, welcher Weg nun der angemessenere ist, bleibt es letztlich Glaubenssache.
Ich bin an dieser Stelle überzeugt von der naturheilkundlichen Sicht, dass nämlich das "Wunderwerk Körper" diese Dinge mit den eigenen Mitteln (Immunsystem, Fieber) am besten selbst regelt. Man muss natürlich gute Bedingungen dafür schaffen, Ruhe, Vitamine, ein positiver Geist, usw. Ich glaube hier an die naturheilkundliche Maxime, dass Unterdrückung von akuten Reaktionen des Körpers (hier Infekt, Fieber) chronische Leiden begünstigt. Die Erfahrung von jerry weist in diese Richtung.
Ich selbst hatte eine Zeit lang nach jedem Infekt, wirklich jedem
auch wenn ich nur 37,9 Temperatur erreichte, einen Schub. Bei der Grippe dachte ich mir, ob ich nun mit 37,9 oder 39,5 einen Schub bekomme, ist auch schon egal. Irgendwie hatte ich so ein Grundvertrauen, dass es gut wird, dass, selbst wenn es einen Schub gibt, er nicht so stark wird. Und, Überraschung, es gab gar keinen. Dazu muss ich sagen, dass sich die Erkrankung in der letzten Zeit auch massiv beruhigt hat.
fampyra werde ich wieder nehmen, wenn ich wieder das haus verlassen kann.
Hattest du nicht einmal geschrieben, dass du deine Gehstrecke trotz Absetzen von F. verbessern konntest? Und du schriebst, vielleicht sogar wegen des Absetzens?