Interozeption (Allgemeines)

Sonne @, Montag, 27.09.2021, 17:34 (vor 29 Tagen) @ agno

Das Gegenteil der Exterozeption( versteht die Medizin die Wahrnehmung von Umgebungsreizen) ist die Interozeption.
Die Interozeption ist der Teil der Sensibilität, der Vorgänge aus dem Körperinneren erfasst.

Interozeption ist aber auch die Gesamtheit jeglicher Wahrnehmung aus dem eigenen Inneren.

Diese Form der Wahrnehmung prägt wesentlich das Wohlbefinden und bestimmt beispielsweise, ob sich ein Mensch als gesund oder krank empfindet.
Damit korreliert die Interozeption mit dem subjektiven Befinden und ermöglicht erst die Bildung des neurologischen Körperschemas. Unter dem Körperschema wird das Bewusstsein des eigenen Körpers und seiner Grenzen verstanden. Die Fähigkeit zur Introzeption ist genetisch determiniert, verändert sich aber durch Erlernen (nicht zu unterschätzen!).

Letzten Endes geht es um die Genese, also das Entstehen, eines kongruenten Selbst. Interozeption bildet nämlich, wie z. B. in den USA und Großbritannien in den letzten Jahren einigen Arbeiten zeigten, die Grundlage für die Integration von vielen körperlichen Rückmeldungen, die zuletzt im Gehirn – wenn alles gut geht – in ein ganzheitliches „Selbsterleben“ zusammengesetzt werden.

Zu Sonnes Altbeitrag: beim Lesen dieses Threads oder auch ähnlicher ganz bestimmter verfasser (Extero :-D ) meldet sich bei mir ganz automatisch mein Intero lightbulb in Form von ..Blutdruck, flau werdender Magen oder ähnliches und dann setzt mein Selbstschutz ein und ich koch mir einen Glückstee, dekoriere, leg mir gute Musik auf oder oder oder..
S:-)nnige Grüßle


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