Ich bin sehr erfreut: Psychoneuroimmunologie - @W.W. (Allgemeines)
Und warum nicht das bisher Unbekannte erklären wollen? Nur so entwickelt man sich doch weiter, indem man nach Erklärungen sucht und diese überprüft. Placebo wirkt doch zum Beispiel auch, obwohl die Probanden wissen, dass es sich um Placebo handelt.
Liebe IceUrmel, ich glaube es ja fast nicht! Sie sprechen genau das Problem an, mit dem ich mich gerade herumquäle. Ich würde es gar nicht erwähnen, wenn Sie es nicht getan hätten.
Es geht um das Reduktionsproblem. Ich behaupte: Wenn man sich zum Ziel setzt, so lange zu reduzieren (also das Unbekannte durch das Erklärbare zu ersetzen) bis alles erklärt ist, dann ist das ein Zirkelschluss, denn man setzt voraus, dass man alles erklären kann, und ist dann bass erstaunt, dass man scheinbar wirklich alles erklären kann. Aber genau diese Erkenntnis hatte man in seinem Beweis vorausgesetzt: petitio principii (um Amy zu ärgern).
Auch die Immunologie neigt dazu, alles mit molekularen Mechanismen erklären zu wollen. Darum verfängt sie sich - meiner Ansicht nach - im eigenen Netz. Klipp und klar gesagt: Mich überzeugt es nicht, wenn man sagen kann: Es gibt ein in sich stimmiges Modell, in dem gezeigt wird, wie die Psychoneuroimmunologie molekular erklärt werden kann.
Weil ich überzeugt bin: Die Psychoneuroimmunologie kann nicht molekular erklärt werden! Die Immunologie ist eine sehr materialistische Wissenschaft!
W.W.
PS: Aber vermutlich ist das nicht sehr überzeugend, was ich geschrieben habe.