Psychoneuroimmunologie (Allgemeines)
Und ob ich Betainterferon für mich ablehne (ohne es ausprobiert zu haben) oder ein Buch bespreche*), welches ich nicht gelesen habe - das ist ein himmelweiter Unterschied.
Nein, ist es nicht! Das Killerargument gegen das ich angehe, lautet: Wie kann man ein Buch kritisieren, wenn man es nicht selbst gelesen hat.
Hallo W.W.,
ich halte mich weder für einen Intellektuellen noch einen Philosophen.
Aber ich bin der festen Überzeugung, ein Buch nicht besprechen zu können, ohne es gelesen zu haben. Oder wenigstens die Passagen (im Kontext), die ich kritisiere bzw. ablehne.
(Natürlich kann ich der Meinung sein, schon vom Titel oder Thema her interessiere mich ein Buch nicht.)
Wohingegen ich mir durchaus eine Meinung zum Interferon bilden kann, ohne es selber gespritzt zu haben.
Und wenn mir hier jemand weismachen wollte, ich müsse es eingenommen haben, um darüber zu diskutieren, dann empfände ich dies nicht als Killerargument, sondern als lächerlich.
Wenn ich - ohne gelesen zu haben - behaupten würde, Ihre MS-Bücher seien eitel, zur Aufbesserung Ihrer Rente geschrieben worden, und unnötig angesichts der vielen zur Verfügung stehenden Publikationen... empfänden Sie das als ernstzunehmende Kritik?
LG, jerry