Tiefergelegte Lehrer ?@ Jakobine (Straßencafé)
Hallo Zoe,
es mag skuril anmuten, für uns war das nicht so. Die Initiatoren der Gruppe, wovon zwei schon ernsthaft erkrankt waren, hatten die Idee mit den Bäumen im Friedwald. Sie hatten viele Freunde und Kontakte. Sie haben das uns erzählt und wir haben uns dann zusammengesetzt, gesprochen und ein bisschen gefeiert.
Hatte garnichts mit einem Beerdigungsinstitut zu tun. Das waren ganz allein unsere Gedanken. Und da viele humorvolle Leute dabei sind, entstand der Name der Aschegruppe, hessisch und der Tatsache der Verbrennung geschuldet. Eine absolut nette Gruppe. Bei einer Beerdigung besorgt einer immer Streuselkuchen und Kaffee, alles andere drumrum wird von den Betroffenen bzw. Hinterbliebenen organisiert und wenn Unterstützung genötigt wird, wird angerufen bzw. sie wird angeboten. So ist der Umgang mit dem Tod in das Leben gerückt. Jedenfalls ist das gut für die noch Lebenden, ihre Freunde und Bekannte und deren Familien, wenn sie noch eine haben.
Ich habe mit dazu entschlossen, weil mir die Beerdigungen, die Friedhöfe, die Reden und Feiern nicht gefallen haben, die ich erlebt habe. So wollte ich es auf keinen Fall haben. Grüße Jakobine