Im Land der Lügen (Allgemeines)
Das Fazit ist möglicherweise: Wie kann es passieren, dass unsere Hausärzte, Fachärzte und Patienten auf manipulierte Statistiken hereinfallen? Können wir Statistiken und Empfehlungen vertrauen, die Ärzte herausgeben, die selbst finanziell mit der Pharma- oder Ernährungsindustrie oder in Ätzteverbänden organisiert sind? Worauf können wir uns überhaupt verlassen? Sollten wir nicht einfach tun, was uns die Fachleute empfehlen? Die haben ja größere Köpfe und machen können wir ja eh nichts.
Scheinbar ist es für einige Menschen/Patienten schwer, selbst Verantwortung zu übernehmen.
Wenn ich mich auf meinen Arzt verlasse und es nicht funktioniert oder es mir noch schlechter geht, kann ich zumindest sagen: ich bin nicht schuld, da ich dem medizinischen Rat folgte.
Es gibt ein ähnliches Verhalten, wenn es um Eltern geht, die ihre Kinder nicht impfen lassen (wobei ich keine Impfdebatte vom Zaun brechen möchte, sondern nur das psychologische Muster skizzieren).
Befragt man diese Gruppe stellt man fest, dass allein die Vorstellung einer Komplikation durch die Impfung diese Eltern von der aktiven Entscheidung abhält. Untätigkeit kann in diesem Sinn dann als nicht Schuld uminterpretiert werden.
Ich glaube dass diese Muster öfter vorkommen und den Handelnden – oder besser - Nicht-Handelnden – häufig nicht bewusst sind.
Außerdem entlastet die Abgabe von Verantwortung in einer ohnehin belastenden Situation. Und da auch Mediziner nur Menschen sind, greifen vermutlich auch dort solche Mechanismen.