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agnostische Leichtigkeit? unmöglich? (Allgemeines)

agno, (vor 3477 Tagen) @ motorschiffbesitzer

das, was funktioniert, sei das Sinnvolle ...

Das ist natürlich "trivialrichtig". Da braucht man gar nicht den Konjuktiv nehmen.
Nur bringt die "Erkenntnis" einem Erkrankten - außer Frust vielleicht - herzlich wenig.


agnostische Leichtigkeit?
Wenn nichts sicher ist, dann darf man die bisher präferierten Entscheidungshilfen verwenden.
Der eine hatte gute Erfahrungen mit Spezialisten, ein anderer schimpft diese: "Schwätzer"
Außerdem gab es bisher noch die wunderbare Trödeltaktik: Ich würde, aber bisher gefällt mir die empfohlene Medikation nicht.

Da ist viel zu viel reininterpretiert.

*seufz* das ist doch immer so!


Es wurde doch mal hier die Therorie proklamiert, dass die Zukunft die Vergangenheit beeinflußt.
Das wäre so ein Konstrukt oder gar Beweis, wenn es nützlich wäre.

*seufz* Alles ist verstrickt!
Aber ich vermute dass deine geforderte Nützlichkeit nirgendwo zu finden ist.
Eine nachträgliche Erkenntnis einer Beeinflussung der Vergangenheit ist zwischen hochphilosophisch und Feierabendbierweisheit "nur" der geistigen Elastizität dienlich.
Ab einer gewissen Diskussionstiefe lande ich entweder zwischen zwei Stühlen von:
Einer philosophischen Beliebigkeit und einem therapeutischen Wohlfühlgefühl.
oder einer Mengenlehrezeichnung der Risikogruppen bzw der Erfolgshoffnungsgruppen.
Wenn schon würfeln, dann "lieber mit dem lieben Gott" bzw
Wenn ich an jemanden glauben muss, dann lieber daran dass die Natur die bestmöglichste Lösung findet, sogar dann wenn ich diese extrem bescheiden empfinde,
als einem Konglomerat von Monitären Pharmainteressen, Sparwünschen einer Krankenversicherung und einem Empfehlungsgeber der sich an politisch erzeugte Leitlinien hält, ohne über deren Untiefen nachzudenken.
gruß agno

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