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Vielleicht.... (Straßencafé)

agno @, Mittwoch, 10.05.2023, 22:04 (vor 31 Tagen) @ fRAUb

Ich bin dagegen, sich wie ein Esel auf das Heubüschel zu fixieren, das uns vor der Nase baumelt.
Ich bin dagegen sich von vermeintlichen Fachleuten einen medizinischen „Longtermism“ aufpfropfen zu lassen.

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2023/umdenken/lass-dich...
Zitat: „Erstens kommt es anders, zweitens, als man denkt“. Wenn wir uns unsere jetzige Gegenwart als eine ehemalige Zukunft vorstellen, kommen wir zu dem Schluss: Diese Zukunft war damals äußerst unwahrscheinlich. Daher frage ich mich, ob wir uns bei dem Versuch, mit Gegenwartshochrechnungen in die Zukunft zu schauen, einen Gefallen tun.

Was wäre die Alternative?

Wir sollten mit dem Zufall rechnen, also lernen, mit Unvorhersehbarkeiten umzugehen.

agno


Na dann,... hoffentlich kommt er noch schnell genug, der Zufall... Und das bestenfalls nicht nur als gedankliches Konstrukt im Kopf eines Arztes.

fRAUb


Vielleicht ist es auch so, dass die MS Medizin oder vielleicht sogar Medizin ansich nur noch wenig hergibt.
Ich meine :es fehlt doch an allem : Medikamente, Therapeuten, Pflegepersonal, Arztpraxen...

Deine intuitive Antwort war absolut OK. Dass mir eine Antwort darauf schwer fällt, entwertet deine Worte nicht. Diese Gegenwartshochrechnungen und ein massives angehen von berechneten eventuellen negativen Zukunftsmöglichkeiten, auch auf Kosten der Gegenwart, ist eine moderne Religion.
Ich war entsetzt, als ich zum ersten mal eine gedankliche Verbindung von „Longtermism“ zur Medizin herstellte.

agno

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Weiß nicht, woher ich komm, weiß nicht, wie lang ich bleib, weiß nicht, wohin ich geh, mich wundert, dass ich glücklich bin ...


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