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ein "Dingens", das bei Ratten gefunden wurde. (Allgemeines)

agno @, Donnerstag, 28.04.2022, 14:57 (vor 31 Tagen) @ naseweis

"...ein Dutzend zahmer Ratten und setzte sie in halb mit Wasser gefüllte Gläser. Die Ratten ertranken. Richters Idee war, die Zeit zu messen, die sie schwammen, bevor sie aufgaben."
agnogedanken: Sich nicht aufgeben, ist das ein Begriff von Hoffnung?

Die erste Ratte schwamm zwei Minuten lang und starb dann. Zwei weitere der 12 domestizierten Ratten starben auf sehr ähnliche Weise. Aber interessanterweise gaben die neun verbleibenden Ratten nicht annähernd so schnell auf. Sie schwammen tagelang, bevor sie schließlich aufgaben und ertranken.

agnogedanken: Würde meinen, dass das eine interessante Beobachtung ist. Dass mein lieber Physio, der noch irgendwo anders ein eigenes Studio mit Krafttrainingmaschinen anbietet, diese Grenze bei der ein Kunde aufgiebt, besonders interessiert beobachtet, verwundert mich nicht.

Ein zweites Mal führte Richter das Experiment dann mit wilden Ratten durch, die für ihre guten Schwimmfähigkeiten bekannt sind.
Bemerkenswert ist, dass die Ratten, die er verwendete, erst kürzlich gefangen worden waren. Sie waren wild und aggressiv .
Eine nach der anderen ließ er sie ins Wasser fallen, und eine nach der anderen überraschte ihn. Nach wenigen Minuten Wasser ertranken alle wilden Mäuse.

agnogedanken: Physio und Krafttraining gehen nicht bis zum Tod :-D Gottseidank!! Aber die Grundfrage, warum die individuelle Grenze der Ratten nicht eine technische ist, die müsste man doch fragen dürfen. Auch in Gegenwart von MSlern, die von ihrer Fatique jediglicher Normalität beraubt sind.

"Die wilden Ratten hatten ganz klar verstanden, dass es für sie keine Chance gab, aus dem Gefäß herauszukommen. Sie hatten verstanden, dass sie sich in einer Situation befanden, gegen die sie sie nichts unternehmen konnten. Also haben sie sich aufgegeben."

Curt Richter schlussfolgerte daraus den für uns sehr emotionalen Begriff: Hoffnung"
Ist das für eine Rattenbeschreibung zu abstrakt oder einfach naheliegend und logisch?

*seufz* der Text geht weiter... Wie sage ich das in seufzenden Situationen?
Reden wird überbewertet. Entweder werde ich verstaden bevor ich fertig geredet habe oder mein Gegenüber hat sich dazu entschlossen seinen Geist zu verschließen. Das muss sein dürfen.

*öööhhhmmm* agno

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Weiß nicht, woher ich komm, weiß nicht, wie lang ich bleib, weiß nicht, wohin ich geh, mich wundert, dass ich glücklich bin ...


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