Test, Test, Test und die Folgen (Allgemeines)
Mir sind der Gehtest (mit Hilfmitteln aller Art!) und der Nine Hole Peg Test (Steckbrett) gut bekannt.
Bisher habe ich nur ärztliche Gesprächspartner (und vermutlich auch Ämter) erlebt bei denen dieser Fortschritt begrüßen wert war!, sich aber zu keinem Zeitpunkt die Frage gestellt hat, ob die Behinderung dadurch auch abgenommen hat.
Klar, wenn man beim Nine Hole Peg Test von 60s pro Seite nach 3 Wochen bei 10s landet, würde ich mal prognostizieren, dass die Behinderung abgenommen hat.
Allerdings würde ich auch voraussagen, dass das kein MSler schafft.
Da bin ich mir nicht so sicher,
wenn du in der Reha das drei Wochen konsequent übst, könnte da schon ein kleiner Trainingsvorteil rauskommen.
Die Frage ist allerdings tatsächlich, ob eine Verbesserung der Testergebnisse zum Vorteil des Patienten/Delinquenten gereicht.
(Im allerschlimmste Falle könnte ja eine Herabstufung z.B. beim GDB oder bei der Rentenfähigkeit herauskommen)
Soll ja tatsächlich Leute geben (
hab ich von der Schwester eines Freundes eines Cousins
) die das jährliche Training beim "Finger-zur-Nase-test" oder beim "Auf-der-Linie-gehen" o.ä. in Ihrem Sinne ummünzen: "Ach gestern war aber die Nase noch da, wo ich jetzt hingelangt hab"
--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht