Fatigue + Depression (Allgemeines)
Ich weiß das alles! Und dennoch, wenn man es noch so genau beschreibt, lässt sich eine Fatigue schlecht von einer Depression, von Unlust oder schlechter Tagesform unterscheiden. Ich bin etwas misstrauisch, wenn jemand sagt: Meine Gehstrecke hat sich zwar nicht gebessert, aber meine Fatigue.
Das Thema Fatigue hatten wir ja auch schon sehr oft hier.
Nochmal kurz: es ist eine schnelle Erschöpfbarkeit von Körper (auch: Muskulatur), Geist und Psyche.
Mit anschließender, überdurchschnittlich langer Zeit der Erholung.
Wenn ich mich geistig überlaste (das geht recht schnell), brauche ich Stunden, um aus der starken Benommenheit und Verlangsamung des Denkens herauszukommen; körperlich-muskulär ähnlich.
Ich kann sehr gut "Fatigue" von Depression unterscheiden. Schon allein daran, wie sie sich anfühlt. Fatigue z.B. hat nicht diese dunkle Düsterkeit, die sich über Geist und Psyche legt, usw.
Fatigue ist einfach außerodentlich tief erschöpft, bei erschöpftem, aber klarem Geist usw.
Gruß
Boggy
P.S. Ich finde "Fatigue" ist ein unzulänglicher und eher verwirrender Begriff.
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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.