Ist die MS ein chronifizierter Ausnahmezustand? bitte um eine Studie (Allgemeines)

IceUrmel, (vor 3451 Tagen) @ W.W.

Ich glaube, kein angesehenes Institut würde so jemanden anstellen wie Ingrid Mühlhäuser, die die Statistiken für die UKE-Studie gemacht hat und die den Sinn vom Mamma-Screening bestreitet.

W.W.

Sie machen es sich zu einfach. Das flächendeckende Mammografie-Screening ist nach wie vor umstritten und das beileibe nicht nur bei Frau Prof. Mühlhauser.

Was wir bisher wissen: 80 Prozent der Tumore, die im Screening gefunden werden, haben einen Durchmesser von weniger als zwei Zentimeter, 87 Prozent der Frauen leben nach Diagnosestellung noch mindestens fünf Jahre. Aber 42 von 1.000 Frauen werden nach der Röntgenuntersuchung zeitweise durch einen Fehlalarm beunruhigt.

Deshalb sollte Frau vorab einschätzen, wie gut sie persönlich mit einem Fehlalarm umgehen könnte, einem "falsch-positiven" Befund. Zweitens ist zu bedenken, dass Vorstufen von Karzinomen entdeckt werden können (DCIS oder "duktales Carinoma in situ"), die niemals gefährlich würden – die sicherheitshalber aber trotzdem behandelt werden.

Häufig kommt es daher zu "Überdiagnosen" und "Übertherapien".

Jede Frau muss für sich entscheiden, was schwerer in die Waagschale fällt.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-08/brustkrebs-screening-mammografie-frueherke...

Eintrag gesperrt
5976 Views

gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion