Ist die MS ein chronifizierter Ausnahmezustand? (Allgemeines)
Wenn die Welt, in der wir leben, in uns etwas schwächt, ist dann dieses Geschehen irgendwie mystisch, weil etwas Seelisch-Soziologisch-Politisches auf uns einwirkt? Weil etwas Psychisches unseren Körper verändert; wie Uri Geller mit Gedankenkraft Löffel verbogen hat?
Oder ist es normal, dass sich etwas in unserem Körper verändert, wenn wir traurig oder unter Stress sind? Dass sich unsere Hormone und unser Immunsystem auf die Notfallsituation einstellen. Aber glücklicherweise ist der Stress, der zum Leben dringend dazugehört, immer etwas nur kurz Dauerndes! Wenn er aber - wie der Krieg um Troja - zur Ewigkeit wird, dann verbiegt sich der Körper, um der Last standzuhalten.
Ist das mystisch? Oder das Normalste von der Welt? Wer hat diese Trennung von Körper und Seele eigentlich erfunden???
W.W.
PS: Eine meiner Regeln, die ich nicht weiter ausgeführt habe, ist übrigens, dass ich keine MS kenne, die nicht in einer außergewöhnlichen Stresssituation passiert ist. Und ich spreche über vier- bis fünftausend MS-Betroffenen, mit denen ich persönlich gesprochen habe.
Natürlich habe ich Scheuklappen und sehe das besonders deutlich, was ich sehen will - und natürlich kommen nur eine ganz besondere Art von Menschen zu mir. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die, die mir Recht geben, so in der Minderzahl sind. Ich vermute eher, dass die, die meinen, dass ich Unrecht habe, lauter sind.