Darstellungsverfahren in der Wissenschaft (Allgemeines)
Allerdings scheint mir, dass Boggy in seinem Eingangsposting etwas ganz anderes meinte.
Es geht darum, so wie ich ihn zumindest verstehe, dass Veröffentlichungen über Medikamentenstudien in nebulöser Sprache verfasst werden, so dass das Ergebnis der Studie unklar bleibt.
Ja, Danke! So ist es.
Auch wenn aus sprachwissenschaftlicher Sicht Wissenschaftssprache und Poesie nicht trennbar sind, weil die Grenzen verschwimmen, bin ich der Überzeugung, dass es möglich sein müsste, Studienergebnisse in einer klaren, präzisen Sprache zu beschreiben.
Verschwurbeltes Geschwafel lässt dagegen den Verdacht aufkommen, dass eine Menge Luftblasen erzeugt werden, um zu vertuschen, dass das Medikament nicht viel taugt.
Ebenfalls ja. Genauso ist es.
Und die Tatsache, daß es Grauzonen gibt, Übergänge von literarischer Sprache und exakt wissenchaftlicher Sprache, entbindet nicht von der Verantwortung, sich klar und präzise, unmißverständlich auszudrücken, wenn man eine bestimmte Postion vertreten will. Dazu gehört auch die saubere Definition der Begriffe, die man verwendet.
Gruß
Boggy

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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.