Dass Zufriedenheit bei der MS hilft, wird man nie statistisch beweisen können! (Allgemeines)
Sie antworten nicht auf meinen Hauptkritikpunkt: nämlich daß Ihre Aussage im Grunde eine Diffamierung von MS-Patienten darstellt, denen Sie unterstellen, sie hätten nicht glücklich genug gelebt.
Sollte ich Sie grundlegend mißverstehen, bitte ich um Aufklärung.
Manchmal sind sie so zäh wie der kleine Prinz!
Ja, ich glaube, dass glückliche Menschen seltener an MS erkranken, und dass ihre MS besser verläuft. Das glaube(!), werde es aber niemals beweisen können, schon allein deswegen nicht, weil ich 'Glück' nicht definieren kann.
Und dennoch halte ich meinen Glauben, so lächerlich er erscheinen mag, nicht für unsinnig. Denn wenn ich das nicht glauben würde, hätte ich keine Hoffnung.
Alles, was ich predige, läuft doch darauf hinaus, dass man (wenn man nicht allzu sehr 'verstrickt' ist) mit seiner MS besser umgehen kann, und dass diese vernünftigere Umgangsweise den Verlauf der MS günstiger beeinflusst als Betainterferone.
Aber der Punkt ist: Ich behaupte etwas, was ich nicht beweisen kann. Und ich glaube dennoch daran und versuche es anderen gegenüber plausibel zu machen. Ich persönlich finde ja, dass 'schwarze Psychosomatik' anders aussieht.
W.W.