Die Frage ist echt ... (Allgemeines)
Lieber Herr Weihe,
es geht doch nicht um Anteilnahme, sondern um ganz praktische Unterstützung, z. B. Morphium zu geben, wenn es nötig ist oder andere schmerzstillende bzw. erleichternde Maßnahmen einzuleiten.
Oder aber um das richtige Pflegebett, damit jemand zu Hause bleiben kann.
Manchmal ist es auch der Hausarzt, womöglich nicht palliativ geschult, der schlicht sagt: "ihr Mann liegt im Sterben, wir können ihn ins Krankenhaus bringen, dann lebt er noch einige Tage länger ( mit entsprechenden Eingriffen) oder er stirbt ein paar Tage früher, wenn er zu Hause bleibt". Und dann kann sich die Ehefrau entscheiden.
Manchmal braucht es einfach den Mut, das Sterben in der Nähe auszuhalten.
Übrigens bin ich überzeugt, ihre Frau weiß, wenn es soweit ist, genau, was für sie gut ist.
Liebe Grüße
Kerstin