Stammzelltransplantation (Allgemeines)
Das Problem scheint mir zu sein, dass die Prozedur so belastend und so teuer ist, dass sich nur im äußersten Notfall Patienten bzw. Krankenkassen bereit finden, so etwas mit sich machen zu lassen.>
den kassen ist es zu teuer, die belastug interessiert wohl weniger. ob man keine pat. fände, bezweifle ich.
Nehmen wir einmal an, man täte das nur bei sehr schweren Verläufen, und die Todesrate würde 4% betragen und die zu erwartende Krebsrate möglicherweise noch einmal 10%. Dann käme alles auf die Heilungsrate an. Aber was ist in diesem Fall Heilung? Vermutlich immer eine Defektheilung, also eine 'Heilung', die daran gemessen wird, dass die Behandelten zwar im Rollstuhl sitzen, aber keine Schübe mehr haben.>
man müsste die behandlung vornehmen, bevor jemand im rollstuhl sitzt.
Und würden wirklich alle Versuche veröffentlicht? Oder nur die, bei denen es ralativ gut gegangen ist? Ich spüre, wie meine Abneigung Studien gegenüber zunimmt - und seien sie noch so gut. Ich glaube, hier könnte sich wieder einmal zeigen, wie begrenzt die Aussagekraft von Studien ist.
wenn die öffentliche hand studien bezahlen würde, wäre es evtl. besser. da würde ich weniger beeinflussung fürchten als bei pharma-geförderten studien. das problem ist wohl auch, dass andere krankheiten wie krebs viel publikumwirksamer sind als ms.