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Kritik an der MS-Medizin hier am Beispiel von Baclofen (Therapien)

agno @, Samstag, 04.02.2023, 16:14 (vor 390 Tagen)

Meine Lieblingsdiskutantin ist der Meinung, dass erst seit man ihr ungefragt Baclofen verschrieben hat, es so schnell bergab geht mit ihrem Zustand.

Mein zweitliebster Physio, meinte einmal dass man die "neurologischen Fälle" an ihrer Unsymtrie erkennt. Dass da immer irgendwo ein Muskel nicht so arbeitet, wie das optimal wäre.
Meine Logik wäre, dass dann die Kompensation mit muskulären Hilfsarbeitern immer irgendwann zu punktuellen Überlastungen führen muss. Dass Überlastungen im Extremfall zu Verspannungen und schmerzhaften Schutzspannungen führen können, gehört zum kleinen ein mal eins der Leistungssportler.
Diese Hochleistungsbeschwerden grundsätzlich mit Baclofen zu behandeln, führt nach meinen physikalischen Vorstellungen, nicht grundsätzlich zu glücklich machenden Zuständen.
Aber, wo soll man als MSler Rat holen?

Dmitry Glukhovsky erklärt psychische Selbstzersörung, wenn der Protagonist glaubt an eine Lüge glauben zu müssen.
Bei MS werden seit Jahrzehnten die Neurologen und die Medikamente gehyped. Seit ewigen Zeiten steht jeder Monat in irgend einem Hausfrauenheft dass die MS demnächst heilbar ist. Ich kenne niemand, bei dem das zutrifft. Hinter vorgehaltener Hand hieß es früher, dass derjenige einen voraussehbaren schlechten Verlauf hat, der von seinem Arzt immer die neueste und beste MS-Medizin abholt. Ich weiß nicht ob sich da etwas geändert hat.

agno

P.S.: Und es braucht ihn doch, den Arzt! Bei all meinem Frust, halte ich Ärzte nicht für böse!

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Weiß nicht, woher ich komm, weiß nicht, wie lang ich bleib, weiß nicht, wohin ich geh, mich wundert, dass ich glücklich bin ...


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