Mobilität auf dem Lande / gut gemeinte halbe Sachen (Straßencafé)

ulma, Montag, 20.06.2022, 21:34 (vor 16 Tagen) @ agno

@ Michael
Ich mach jetzt mal ein spezielles Fass auf. Rollstuhl an schneller Zugmaschine und öPnV. Ich habe vor langer Zeit einen Querschnittler kennen gelernt, der hatte seine Zugmaschine auf 30kmh getuned, weil er nur so seinen Arbeitsplatz in angemessener Zeit mit angemessenem Aufwand aufsuchen konnte. :clap: Er war Leiter in einem Kindergarten, glaube ich :confused:

Bei uns auf dem Land ist es wirklich toll mit den Möglichkeiten von Rolli in Bus und Zug. Hat seltsamerweise niemand bemerkt. Ich treffe niemals selbstständige Behinderte im öPnV. Nur Schüler, arme Menschen ohne Führerschein und Urlauber. Die anderen würden gerne, aber leider ist die Zugverbindung nicht zuverlässig. Dass sich da etwas schräges durch das System zieht, bemerkt niemand. Man fährt Diesel-Auto.

Die wunderbare Sanierung der Radwege wird von Landwirten mit Landmaschinen im LKW-Format ruiniert. Zur Saatzeit und zur Erntezeit fühlt sich niemand dafür zuständig die zentimeterdicke klebrige Erdschicht von der Straße zu entfernen.
Was bleibt?
Man fährt Diesel-Auto.

Gruß agno

P.S.: In dieser seltsamen Gemengelage, kam die Aussage vom netten Busfahrer, dass die Behinderten den Ablauf im öPnV stören.

Da muss ich auch noch meinen Senf dazutun
Vorgestern im Autohaus mit meinem 15 Jahre alten Diesel mit allerdings km Stand nur knapp über 100000, immer problemlos über den TÜV, nur Verschleißteilreparaturen, ein Mitarbeiter wollte ihn mir abkaufen.
Ich bin davon überzeugt, dass er eine bessere Ökobilanz hat, als ein Neuwagen, vernünftig gefahren verbraucht er 5,5 l Diesel und er bleibt bei uns bis er nicht mehr kann.
Unser Strich8 ist inzwischen über 50 Jahre, so alt wird kein, mit Elektronok vollgepackter, Neuwagen.
geh mich wech mit sowas
ulma, mit schlechter Laune bei dem Thema

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Mudda !! Hol mich vonne Zeche, ich kann datt Schwatte nich mehr sehn


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