kleine Sünden -> (Allgemeines)
Ich war damals, relativ kurz nachdem ich die MS-Diagnose bekommen hatte, mit meinem damaligen Schatz an einem Vortrag über Ernährung und MS.
Danach sah Sie mich "gedanklich" im Pflegebett wenn ich die leckere Haut-Kruste, eines deliziös zubereiteten Hähnchens, verzehrte.
Niemand ist eine Insel.
Man therapiert nicht nur entlang der eigenen Ängste (meine waren zu Beginn kaum vorhanden)
Es ist eventuell auch klug, die Ängste der Angehörigen, in die eigenen Handlungsoptionen einzubeziehen.
Es war mir so damals nicht bewusst aber es könnte sein dass die Beziehung gehalten hätte, wenn ich auf die Hähnchenkruste grundsätzlich verzichtet hätte, bzw eine Diät nach Swank gelebt hätte.
Ich habe keine Diät länger als drei Monate getestet.
Ich würde das somit maximal als sekundäre Sünden sehen.
Gruß agno