P.S. (Therapien)
P.S. nochmal Lebensstil etc.:
Ich schreibe das alles als jemand der seit mehr als 30 Jahren regelmäßig meditiert; hauptsächlich Zen-Meditation (Soto); der das also schon lange vor seiner MS begonnen hat. Der auch andere Meditationsübungen nutzt, je nach Bedarf und Situation, einschließlich QiGong, und früher auch Tai Chi, was leider nur noch SEHR selten und SEHR eingeschränkt/begrenzt geht, MS-bedingt.
Der (gute) Psychotherapie-Erfahrungen gemacht hat. Und der sich auch darüber hinaus um einen Lebensstil bemüht, der nicht schädigt - so gut man das sagen und wissen kann.
Und der nach über 20 Jahren fortschreitender MS - trotzalledem - nun schon mächtig eingeschränkt ist.
Hej Boggy,
so dolle gehts mir auch nicht. Es gibt viele viele Erkrankte, denen es wesentlich besser geht als mir.
Dann gibt es da eben noch das Problem der unterschiedlichen MS-Formen. Vielleicht sind Lebensstilfaktoren bei bestimmten Formen stärker von Bedeutung als bei anderen. Ich glaube zu wissen, welcher Lebensstil MICH damals in die Krankheit getrieben hat.
Außerdem denke ich, dass dieser Punkt wichtig ist, auf den W.W. hinweist. Dass nämlich eine Erkrankung leider irgendwann sozusagen zum Selbstläufer wird. Ich erinnere mich nicht mehr, wie W.W. das formulierte, vielleicht schöner als ich
Also nochmal mit meinen Worten, wenn der Karren mal angeschoben wurde, läuft er von selbst. Dann kann das Rad nicht mehr so leicht zurückgedreht werden, auch nicht mit einem gesundheitsfördernden Lebensstil. So könnte es bei mir gewesen sein.
Aber vielleicht können auch wir "Fortgeschrittene" noch die eine oder andere Schraube drehen. Betonung auf vielleicht. Dass noch kleinere oder auch größere Verbesserungen erreicht werden oder zumindest keine gravierenden Verschlechterungen.