Ich habe in Sallys Café einen bemerkenswerten Beitrag gefunden! (Allgemeines)
Eine Suchterkrankung und eine MS Erkrankunghaben viele Gemeinsamkeiten, gerade wenn man einen besonderen Blick auf die sog. "Lebensweltorientierung" wirft.
Komisch, daran hatte ich gar nicht gedacht! Vielleicht deswegen nicht, weil ich denke, der Begriff 'Sucht' werde möglicherweise zu weit gefasst, so dass z.B. eine Zigarettenabhängigkeit oder eine Spielleidenschaft zur 'Krankheit' werden.
Darum meine Zurückhaltung. Ich glaube auch nicht, wenn jemand in eine Tretmühle geraten ist und 100%ig funktionieren will, dass es sich um eine Sucht handelt. Es ist etwas Anderes. Vielleicht eine Unart, die durch falsche Vorbilder entstanden ist, z.B. einen Vater, der nur von seiner Frau geliebt wurde, wenn er erfolgreich war?
Aber was mir gefällt, ist der lebensweltorientierte Ansatz! Ich muss nachlesen, was Hans Thiersch darüber schreibt!
W.W.