@ agno u Nalini: Psychodingens (Straßencafé)
Ich meine schon, dass das seelische (psychische) da ne grosse Rolle spielt.
Und das hat dann durchaus Wirkungen auf den Körper.
Schliesst sich da nicht wieder der Kreis zur Psychosomatik?
Lieber naseweis,
dem kann ich in dieser Form voll zustimmen. Körperliche und seelisch/geistige Vorgänge sind imho nicht trennbar.
ABER: danach wirds erst richtig spannend, nämlich wenns um kokrete Einzelprobleme geht. Einzelne Krankheiten. Der Teufel liegt im Detail, und im Auge des Betrachters.
- Ich steh das nicht durch (Geh- und Stehprobleme)
- ich mag da gar nicht hinschaun (Sehprobleme)
- das geht mir auf die Nerven (sic!)
- scheiss drauf (noch Fragen, wo sich das auswirkt?)
Aus sprachlichen Formulierungen, traditionellen Redwendungen, auf wahre Erkenntnisse über Krankheitszusammenhänge zu schließen, halte ich für höchstgefährlich und für unzulässig.
Wenn ich zu Dir sagen würde, "Du gehst mir mächtig auf den Sack, Alter!" würdest Du das sicher empört zurückweisen, oder?
und weiter schreibt er:
> Manchmal denke ich dass es auch ein emotionales Handwerk gibt.
Dass jeder lernen muß, sich zu distanzieren bevor es zuviel wird.Ist dem noch was hinzu zu fügen?
Ja, sehe ich auch so!
Das geht imho von Meditation bis hin zu einfachen psychotherapeutischen Methoden oder Verhaltensregeln.
PS: Hey Boggy,
ich trink ein Gläschen auf deine Gesundheit und darauf dass du
diese Gedanken nachvollziehen kannst und nicht für zu abwegig hältst.![]()
slàinte mhaith !
Wie Du siehst, halte ich sie nicht für abwegig.
Ebefalls und sehr gerne: slàinte mhaith !
* Unten:
Ein weiteres Merkmal verhaltenstherapeutischer Verfahren ist die Hilfe zur Selbsthilfe für den Patienten. Im Mittelpunkt steht, dem Patienten nach Einsicht in Ursachen und Entstehungsgeschichte seiner Probleme Methoden an die Hand zu geben, die ihn ermächtigen sollen, seine psychischen Beschwerden zu überwinden.(Auszug aus Tante Wiki)
Auh hier: sehr nachvollziehbar, nicht abwegig, und mit meiner vollen Zustimmung.
Das macht übrigens nicht nur die Verhaltenstherapie, sondern z.B. auch die Gestalttherapie. (s.u.)
Gruß
Boggy

"Gestalttherapeutische Techniken haben die Aufgabe, den Klienten dabei zu unterstützen, seine Anpassungsprozesse an sein jeweiliges (Um)- „Feld“ bzw. seine Anpassungen des Umfelds an seine eigenen Bedürfnisse zu erforschen, indem sie ihm helfen, seinen Blickwinkel immer wieder zu wechseln. Sie fördern die Bewusstwerdung automatisierter Verhaltensmuster, um den Klienten in die Lage zu versetzen, sich bewusst für oder gegen eine bestimmte Verhaltensweise zu entscheiden, und gegebenenfalls zu untersuchen, welche Art von innerer Unterstützung, welche inneren oder äußeren Ressourcen er dafür benötigt, und wie er sie erhalten/lernen etc. kann."
--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.