Das letzte Fest (Straßencafé)
Es gibt Menschen, die ich kenne, die genau aus diesem Grund eine Stelle in einem Hospiz angenommen haben. Zu schlechteren Konditionen, als in einem Krankenhaus, wohlgemerkt. Um dem sterbenden Menschen die Würde zurück zu geben. Ich melde mich später nochmal.
Ich denke, meine Tochter macht es im Augenblick ganz genau so, wobei ich mich frage - aber damit will ich meine Tochter gar nicht belasten -, wohin so ein Weg führtGeht es darum, den Menschen so zu begreifen, wie er sich in seiner Zerstörung offenbart?
Wird da etwas deutlich? Oder ist dies das Falsche? Ist der Mensch gerade das, was sich über das Sterben des Körpers erhebt? Aber könnte das nicht im wahrsten Sinn überheblich sein?
Im Grunde genommen liegen mit Demut und Mutter Theresa nicht! Eher so etwas, was in den "Abenteuern in einer Sylvesternacht" von Charles Dickens zum Ausdruck kommt. Die Seele, die man nicht lieben muss, obwohl sie hässlich ist, sondern die Seele, die man liebt, weil sie im Grunde genommen schön ist.
W.W.