Problem später??? (Straßencafé)

Nalini, (vor 2619 Tagen) @ agno

Ich halte den Tod für langweilig. Außer man findet über die Beschäftigung mit dem Tod das Leben.

Ich würde nicht sagen, dass der Tod langweilig ist. Immerhin ist er ein nicht ganz unwesentlicher Bestandteil unseres Lebens und wird in unseren westlichen Gesellschaften nur allzu gerne verdrängt, sogar tabuisiert.

Ein sympathischer und interessanter buddhistischer Mönch sagt, man solle öfter an den Tod denken, mindestens einmal pro Tag. Ich stimme ihm insoweit zu, dass man sich immer wieder mal den Tod vergegenwärtigen sollte***. Nicht, weil man 'morbide' veranlagt wäre oder lebensuntüchtig o.ä. Sondern weil das viel im Leben relativieren und zurechtrücken kann. Und es erleichtert den Blick auf das Wesentliche im Leben. Und hilft damit auch, "gut" zu leben.

*** Zumindest wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, ich würde sagen, spätestens mit 50 ;-)

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