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Das KISS-Prinzip (Straßencafé)

agno @, Donnerstag, 10.11.2022, 19:15 (vor 20 Tagen) @ W.W.

Genau da würde Dir KISS helfen!

Atomkraftwerk:
a. Sicherheit
b. Kosten insgesammt (die Gesellschaft)
c. wer trägt die Kosten (Was kostet es mich)

Standpunkt:
1. Wie weit oben ist der fiktive Gegenüber auf der Bedürfnispyramide? Bei unten bleibt nur wenig Argumentationsspielraum.
2. Glaubt der fiktive Gegenüber an die selbe Bewertung, wie ich? Bei nein ist alle Argumentation tot.
3. Haben soziale Aspekte für meinen Gegenüber irgendeine Relevanz? Bei nein ist alle Argumentation tot.

Wenn ich meinen fiktiven Diskussionspartner durch diese sechs Fragen schicke, dann wird mir klar dass das Ergebnis zu mindestens 50% nicht diskutierbar ist.


Lieber agno,

es tut mir leid, aber ich verstehe kein Wort!:-( Obwohl alles so fein säuberlich in 6 Punkte unterteilt ist.

Ich weiß nicht einmal, wo 'der fiktive Gegenüber auf der Bedürfnispyramide' steht?

Eigentlich ist es beunruhigend, dass wir uns nicht verstehen, auch wenn wir das KISS-Prinzip benutzen.:-( :-( :-(

Was dir einfach erscheint, ist für mich undurchsichtig. Ist eigentlich das Multiple-choice-Verfahren ein gutes Verfahren, um Klarheit zu schaffen? Oder ist der Gegensatz zwischen jung und alt schon so weit fortgeschritten, dass wir uns kaum noch verstehen (selbst wenn wir uns alle Mühe geben)? Ich fürchte, ja.

Manchmal verstehe ich sogar Gebrauchsanleitungen nicht!:-(

Wolfgang

PS: Bin ich der einzige, der Verstehensprobleme hat?

Ich spiele das mal mit einem fiktiven Friedrich Merz durch.
Einmal mit einem Freund
Und einmal mit meiner Lebensgefährtin.

Ich vermute dass ein fiktiver Friedrich Merz relativ weit oben in der Bedürfnispyramide steht. Keine Angst vor Hunger, Kälte, Obdachlosigkeit & dergleichen.
Insofern nicht tiefer als ich ;-)

Wer auf der Bedürfnispyramide unter mir steht, wenn derjenige sich nicht um die Risiken eines Heimatverlustes durch einen Supergau kümmert, weil dessen nackte Leben im Alltag in Gefahr ist, dann steht es mir nicht zu diesen anzuklagen. Dann gehöre ich zu dem Teil der Gesellschaft der es vernachlässigt hat, die großen Nöte zu vermindern.

Wenn es einen ganz oben auf der Bedürfnispyramide nicht juckt, weil er jederzeit mit Geld alle persönlichen Probleme lösen kann und davor vom Risiko profitiert, dann brauche ich auch nicht diskutieren. Ist halt ein Depp. (zumindest virtuell)

Insofern ist es wichtig den eigenen Standpunkt und den Standpunkt des virtuellen Diskussionspartners zu analysieren.

Ein Freund würde mir eventuell wiedersprechen, weil er die Risiken anders einschätzt. Daran würde auch eine längere Disskusion nichts ändern. Ich würde es als Meinung akzeptieren.

Meine Partnerin würde mir wahrscheinlich zustimmen, dann brauche ich auch nicht streiten.

Zu guter Letzt, bleibe ich nach all den virtuellen Diskussionen immer noch der agno, der ich zuvor war. :-D

--
Weiß nicht, woher ich komm, weiß nicht, wie lang ich bleib, weiß nicht, wohin ich geh, mich wundert, dass ich glücklich bin ...


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