Warum die MS keine psychosomatische Krankheit ist! (Allgemeines)

W.W., (vor 2407 Tagen) @ Jakobine

Ich frage mich, weshalb Sie die Psychosomatik so niedermachen? Nach meiner Kenntnis ist das eine medizinische Sparte und auch dort wurden Menschen geheilt.
Ihre Stress- un Überlastungsthese passt gut zu der Psychosomatik, denn Menschen, die wenig Widerstandskraft haben und nicht resilient sind, erkranken.

Sie haben mich vielleicht missverstanden!? Ich bin voll und ganz auf der psychosomatischen Schiene, und ich würde es für völlig verfehlt halten, Körper und Seele voneinander zu trennen.

Allerdings habe ich mit der Psychosomatik auch Schwierigkeiten, auch wenn ich sie für selbstverständlich halte. Woran das liegt? Das ist schwerer zu sagen.:confused: Ich denke, dass viel Humbug mit der Psychosomatik getrieben wird (Dahlke, Dethlefsen).:-( Vor allem halte ich die Psychosomatik für eine Sache des gesunden Menschenverstands, während sie oft als etwas ganz Spezielles und ganz Entlegenes dargestellt wird, etwas, das nur besonders empfindsamen Menschen zugänglich ist.

Nein, Psychosomatik ist das Selbstverständlichste der Welt! Und - was ich auch für wichtig halte! - mit den Beweisen hapert es auch in der naturwissenschaftlichen Medizin. Das Penicillin wirkt, dass Skorbut ein Vitamin C-Mangel ist und dass Impfungen bei bestimmten Krankheiten (Pocken Diphtherie...) segensreich ist, ist auch ohne große Studien klar, aber ob Betainterferone bei MS wirksam sind, das haben wir auch die umfangreichsten und teuersten Studien nicht "beweisen" können.:-(

W.W.

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