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Buchvorstellung: Matthias Drobinski - Lob des Fatalismus (Allgemeines)

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 2842 Tagen) @ fRAUb

Jetzt hat man auch noch eine weltanschauliche Berechtigung dazu. Mich würde es interessieren.

Berichtest Du ?

Ja,
Ich werde von dem Abend berichten und einige Auszüge aus dem Buch einstellen.

Bin aber grad erst seit ner halben Stunde wieder daheim und werd, dass ich kein Quatsch erzähl, erst mal das Buch /essay/ Gedankensammlung (A5, 132 Seiten) lesen. Der Abend war zu schön, um sich Notizen zu machen.

Morgen Physio, abends was los, am Wochenende wird Zeit sein.

Drobinski gab zu, dass der Titel durchaus reisserisch angelegt ist. Tatsache ist aber, dass fatalistische Gelassenheit das Leben leichter machen kann, im Gegensatz zu permanter Selbstoptimierung.

Er mag auch unbedingtes positives Denken so gar nicht, was Scheiße ist, muss auch als Scheiße benannt werden dürfen, Hadern muss erlaubt sein.

Schwarze Pädagogik mag er auch nicht. (alles sinngemäß)

Das bekannte Gebet von Niebuhr ist ein guter Ansatz:

"  Gott, gib mir die Gelassenheit,…
  …Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
  den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
  und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Demnächst mehr.

Gruß und gute Nacht

--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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