Buchvorstellung: Matthias Drobinski - Lob des Fatalismus (Allgemeines)
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"Der Fatalismus hat einen schlechten Ruf. Philosophen, Theologen und Politiker haben ihn im Namen der Willensfreiheit bekämpft.Zeit, ihn neu zu entdecken – als Tugend, als Haltung und als Möglichkeit, das Leben zu meistern.
Wir haben uns der Souveränität verschrieben, wollen dem Leben unseren Willen aufzwingen, um doch regelmäßig zu scheitern.
Matthias Drobinski plädiert unterhaltsam und informativ für eine Neubewertung. Für ihn bedeutet Fatalismus Gelassenheit.
Vieles kann man nicht ändern im Lauf der Welt – und man muss es auch nicht können. Es ist sinnvoll, die eigene Wirkmacht nicht zu überschätzen."
Klingt spannend, ich geh hin
Lost Weekend, Schellingstr. 3, 80799 München
Termin
Mittwoch, 4. Juli 2018 - 19:30 Uhr
https://www.claudius.de/aktuell/buchvorstellung-matthias-drobinski-lob-des-fatalismus
Klingt interessant. Nur by the way ist das Thema "Selbstwirksamkeit", eins mit dem ich mich gerade befasse. Da kommt mir der Fatalismus als Gegenpol doch sehr gelegen. Nicht nur dass die Selbstwirkssamkeit durch die Behinderung automatisch Grenzen erfährt.
Jetzt hat man auch noch eine weltanschauliche Berechtigung dazu. Mich würde es interessieren.
Berichtest Du ?
LG