Ich, Popper, Du, - traum(a)haft ... (Allgemeines)
Und ein Trauma lässt sich nicht so leicht sehen, denn es liegt in seiner Natur, dass es im Dunkeln liegt und die Wahrnehmung einsaugt.
Da sind wir wieder bei Poppers "Immunisierungsstrategien von Ideologien":
Du bist offenbar sehr von Poppers Gedankensphäre beeinflusst?
Ja, (ob "sehr", weiß ich nicht) ich finde Popper sehr wichtig im Bereich Wissenschaftstheorie/Erkenntnistheorie. Und speziell im Bereich Ideologiekritik. Da sind seine Arbeiten zur "Immunisierungsstrategien von Ideologien gegen Kritik" ausgesprochen erhellend. Es betrifft nicht nur Ideologien, sondern auch Theorien, und Denksysteme allgemein.
Du hattest gesagt, ich sei manchmal wie ein verbohrter Ideologe, aber eigentlich bin ich manchmal eher ein verbohrter Anti-Ideologe.
Mein Trauma habe ich erkannt als ich ein Buch u. a. über Trauma-Symptome las und endlich Zusammenhänge verstand.
Beim Begriff "Trauma" ist es ein Problem - wie ich auch WW geschrieben hatte, daß der Begiff "Trauma" ganz unterschiedlich definiert wird, bzw. es existieren ganz unterschiedliche Vorstellungen und Konzepte dazu.
Wenn also jemand von "Trauma" spricht, wissen wir noch lange nicht, was er damit meint ...
" Ich weiß es Leute, Ich sag euch wie es ist, hört auf mich, verlasst nicht den Pfad der kalten Wissenschaft, nehmt nicht eure Impulse und Empfindungen war, ignoriert eure Ahnungen."
So hatte ich Max nicht verstanden.
Wir sollten aber, imho, die Bereiche von Ahnung, Impulsen und Empfindungen auf der einen Seite, und die rationale, überprüfbare (!) Wissenschaft auf der anderen gut auseinanderhalten. Beide Bereiche existieren.
Aber sie haben unterschiedliche Erkenntniswerte, speziell in Bezug auf Verallgemeinbarkeit. (alles stark verkürzt!)
Gruß
Boggy
--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.