Lieber Philipp,
es ist immer schön zu lesen, wie der eine oder die andere Mitbetroffener ihre MS'en behandeln, vor allem wenn es sich um einen erfolgversprechenden Ansatz handelt.
Leider sind die Messchen(Betroffenen) so verschieden, ihre Erkrankungen so unterschiedlich, dass sich nach meinem Dafürhalten diese, mitunter sehr individualisierten Behandlungsansätze,nicht einfach auf andere Mitbetroffene übertragen lassen.
Was ich aber stets aus diesen "Erfolgsgeschichten" mitnehme, ist die Hoffnung( die ja angeblich zuleletzt sterben soll),dass doch noch etwas gehen kann wenn man sich kümmert.
Weiterhin nehme ich Motivation mit, die das solide Fundament dafür ist, nicht aufzugeben.
Aufgabe ist gleichbedeutend mit "Ende", und das hat immer ein eher "blödes" Gesicht.
Daher heißt die unbedingte Devise: Dranbleiben, wofür du ein gutes, motivierendes Beispiel bist.
Und wie schon einnal geschrieben, die "Hebener Diät"hat schon so einen langen "Bart", dass man im Keller die "Bartwickelmaschine" rattern hört.
Ich war dort vor vielen Jahren Patient, war mir aber persönlich zu ambitioniert und zu Verzicht orientiert.
Da ich nur dieses eine Leben habe, und auch nal gerne "dire Sau raus lasse" (so spüre ich mich am intensivsten), bin ich leider gezwungen andere, meine Wege zu gehen.
Auf denen kenne ich mich aus und das ist für mich gut so.
LG Max