Die Überlastungs-Hypothese der MS (Allgemeines)

kerstin, (vor 3141 Tagen) @ W.W.

Was ich über die MS denke, ist im Grunde genommen dies, und ich möchte es noch einmal zur Diskussion stellen:

Ich glaube, die MS ist keine Krankheit im üblichen Sinn, weil sie in der Mitte steht zwischen körperlichen und seelischen Krankheiten steht. Kurz gesagt: Ich halte die MS für eine herdförmige Schädigung, die durch Überlastung in bestimmten Hirnregionen entsteht.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass bei bestimmten Krankheiten selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Leben und der Krankheit des Patienten gibt. In meinem Bekannten/Freundeskreis gibt es inzwischen einige, mit heftigen Herzoperationen oder Schlaganfällen. Gerade bei den Herzoperierten fällt mir auf, dass die Ärzte fragen, was glauben Sie, hat in Ihrem Leben dazu beigetragen, dass Sie (ausgerechnet jetzt) diese schweren Herzattacken haben?
Mich hat noch kein Neurologe ( mit einer Ausnahme) so etwas gefragt.

Deshalb bin ich sehr froh, dass in diesem Forum immer wieder "quer " gedacht wird.

Obwohl es natürlich, wenn man 60 Jahre, in bestimmter Weise gelebt hat (Überlastungslastig) es nicht einfach ist, strukturell wirklich etwas zu ändern. Natürlich ändert sich vieles, weil vieles nicht mehr "geht". Aber die Veränderung alleine bringt ja keine innere Veränderung.

Ich bin mir unsicher, ob verständlich wird, was ich meine. Tatsächlich bin ich selber auf der Suche ...:footprint:

Kerstin

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