Kann es sein. dass MS-Professoren manchmal nicht ganz die Wahrheit sagen? (Allgemeines)

Nalini, (vor 3446 Tagen) @ W.W.

Zum ersten Mal ist mir das aufgefallen, als ein DMSG-Professor ausgerechnet hat, dass die Basistherapie mit Betainterferonen den Krankenkassen billiger kommt als die Kosten dafür, dass sie die MS ohne Medikamente langsam verschlechtert.

Ich komme nicht mehr auf den Namen dieses Professors, aber seine Überlegungen waren derart kompliziert, dass ich sie nachvollziehen konnte. Aber die Krankenkassen haben sie akzeptiert.

W.W

Diese Geschichte war mir bisher nicht bekannt.

Das ist ja auch schon wieder so ein Ding (Schimpfmodus an). Solche Berechnungen enden dann damit, dass diejenigen Patienten in Zug- und Rechtfertigungszwang kommen, die sich gegen die medikamentöse Therapie entscheiden.

Ich habe das persönlich schon auf ziemlich krasse Weise erlebt. Nach einem mittelschweren Schub, der damals im Krankenhaus behandelt wurde, wollten die Krankenhausärzte keinen Antrag für eine Reha stellen. Die Begründung war so in etwa (so weit ich mich erinnere), da ich auf die vorgeschlagene Eskalationstherapie zunächst verzichtet hatte, sei ich am Schub sozusagen selbst Schuld, und dann gibts auch keine Reha :-(

Ich hatte damals nichts weiter unternommen und mich ohne Reha durchgeschlagen. Aber es war eine einschneidende Erfahrung, was passieren kann, wenn man sich gegen eine Empfehlung der Ärzte entscheidet.

Eintrag gesperrt
3320 Views

gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion