Gleichzeitigkeit vs. Ursächlichkeit (Allgemeines)

Boggy, (vor 3499 Tagen) @ motorschiffbesitzer

"Ein hoher Prozentsatz der Patienten hatte vor Ausbruch der Krankheit Stress, und wichtig, immer mit dem Gefühl der Hilflosigkeit verbunden, in dem Sinn, dass man selber keine Einflussmöglichkeit hat."

Ich würde mich sogar soweit vortrauen, dass ich fast 100% sagen würde. Allerdings haben auch fast 100% der (deutschen) Bevölkerung solche Ereignisse vorzuweisen, und wenn nicht wird es in der Schilderung der Lebensgeschichte Flecken geben, die man genau als so eine Situation identifizieren kann. Aber nicht mal annähered 100% der Bevölkerung hat MS.

Auch die zeitliche Nähe von so einem Ereignis zum Krankheitsausbruch kann man überzeugend konstruieren, und ich meine hier etwas augenscheinlich Überzeugenderes als die Fallbeispiele, die hier mal angeführt wurden.


Absolut zutreffende Einwände!!
:clap:

Gruß
Boggy

P.S. Und wir wollen nicht vergessen, daß es sich hier maximal um Gleichzeitgkeiten handelt, und nicht um nachweislich ursächliche Beziehungen.

Gleichzeitigkeit und Ursächlichkeit ist nicht dasselbe.
Auch wenn es einem so vorkommen kann.

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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