Die Lebenserwartung steigt, aber nicht die Lebensqualität? (Straßencafé)

W.W. @, Montag, 23.08.2021, 12:48 (vor 55 Tagen)

Ich wollte den folgenden Artikel kommentieren, finde ihn aber nicht wieder.:-( Es geht darum: Nimmt unsere Lebenserwartung zwar immer mehr zu, gleichzeitig werden wir aber immer kränker.

Er beginnt so:

· Die moderne Medizin lässt uns zwar immer älter werden, doch Untersuchungen zeigen, dass wir auch früher erkranken.
· Daten des Robert-Koch-Instituts verdeutlichen, wie viele Menschen von chronischen Krankheiten betroffen sind.
· Die Hauptgründe: Digitalisierung, Junkfood - und die moderne Medizin.
Siegfried Geyer schickt eines vorweg: "Ich bin ein positiver Mensch." Und deshalb hat der Gesundheitssoziologe von der Medizinischen Hochschule Hannover nur mit positiven Ergebnissen gerechnet, als er sich der Frage zuwandte: Leben wir länger gesund? "Ja, natürlich", dachte er sich.

Aber wissenschaftlich ist der Zusammenhang bisher nicht profund untersucht. Deshalb sammelt Geyer nun seit 2013 mit elf weiteren Forschern in mehreren Projekten Daten. Die Lage beim Lungenkrebs, bei Diabetes mellitus typ 2 – der Zuckerkrankheit – und bei Herzinfarkten haben sie bis dato analysiert.

Ich finde das beunruhigend! Früher galt es als ausgemacht, dass unsere Lebenserwartung steigt und wir dadurch ein immer längeres Rentenleben genießen können. Aber nun steigt die Lebensarbeitszeit, was unsere 'alten Tage' verkürzt, und wir können sie auch nicht mehr so richtig 'genießen', weil wir immer kränker werden. Dazu kommt, dass chronisch Kranke auch immer anfälliger für Corona werden.

Wir nehmen immer Tabletten ein, aber sie heilen nicht. Sie verzögern den Tod, ermöglichen uns aber kein schöneres Leben. Was hat das mit der MS zu tun? Es wäre durchaus denkbar, dass uns statistisch Versierte vorrechnen, dass auch MS-Betroffene eine immer längere Lebenserwartung haben, wenn sie sich einer 'Basistherapie' unterziehen. 'Basistherapie' heißt wohlgemerkt Medikamente - und nicht eine gesündere Lebensweise. Auch 'Salutogenese' ist damit nicht gemeint.

Kennt jemand den Artikel von Susanne Donner?

W.W.

PS: Ich hoffe, das langweilt niemanden.:-) Aber vielleicht hat Stefan ja auch Recht, dass sich hier immer weniger äußern - und die bekannten Verdächtigen. Wenn ich etwas Anstößiges geschrieben haben sollte, bitte ich, mich zu informieren, bevor mein Beitrag ins 'Hinterzimmer' verschoben wird - was ja auch eine Art von Zensur sein könnte, weil er dort kaum noch gelesen wird.

Die Lebenserwartung steigt, aber nicht die Lebensqualität?

MO @, Zürich, Montag, 23.08.2021, 13:39 (vor 55 Tagen) @ W.W.

Meinen Sie vielleicht diesen Artikel?

--
Ich liebe den Herbst, dank seinen kühleren Temperaturen erwacht mein Geist.

Die Lebenserwartung steigt, aber nicht die Lebensqualität?

W.W. @, Montag, 23.08.2021, 13:59 (vor 54 Tagen) @ MO

Ja, diesen Artikel meine ich. Ich danke Ihnen sehr!:-)

Er bringt zum Ausdruck, dass viele Menschen mehr als Lebensverlängerung als Lebensqualität setzen. Und diese Lebensverlängerung mit Tabletten und Operationen einen höheren Stellenwert hat als ein gesunde Lebensweise. Damit meine ich Normalgewicht, Meiden von Tabak und Alkohol, viel Bewegung.

Ich fürchte, das klingt 'langweilig' und nach dem, was uns immer unsere Eltern und Großeltern gepredigt haben, aber diese Punkte kommen in der modernen Medizin zu kurz. wenn sogar die 'Basis'therapie der MS ausschließlich Medikamente meint.

Ich halte die Salutogenese für einen guten Ansatz. Warum ist er so unpopulär?

W.W.

Die Lebenserwartung steigt, aber nicht die Lebensqualität?

Boggy, Montag, 23.08.2021, 14:17 (vor 54 Tagen) @ W.W.

Ich halte die Salutogenese für einen guten Ansatz. Warum ist er so unpopulär?


... Ist er das ?...

B.

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

Die Lebenserwartung steigt, aber nicht die Lebensqualität?

W.W. @, Montag, 23.08.2021, 14:18 (vor 54 Tagen) @ Boggy

Ich halte die Salutogenese für einen guten Ansatz. Warum ist er so unpopulär?

... Ist er das ?...

Jedenfalls scheint er mir bei der 'Basis'therapie nicht berücksichtigt zu sein. Galt die 'Basis' früher nicht als das, worauf alles Übrige (also auch Medikamente und Operationen) aufbauen?

W.W.

Die Lebenserwartung steigt, aber nicht die Lebensqualität?

fRAUb, Dienstag, 24.08.2021, 08:03 (vor 54 Tagen) @ W.W.

Ich halte die Salutogenese für einen guten Ansatz. Warum ist er so unpopulär?

... Ist er das ?...


Jedenfalls scheint er mir bei der 'Basis'therapie nicht berücksichtigt zu sein. Galt die 'Basis' früher nicht als das, worauf alles Übrige (also auch Medikamente und Operationen) aufbauen?

W.W.

Ach,... Naja.
Das wäre vielleicht unter Neu- Betroffenen passender, denn hier, wo eher bereits länger Betroffene mit diversen Einschränkungen schreiben.

Man könnte den Beitrag auch als Aufruf zum kollektiven Selbstmord missverstehen, wo Sie ja zwei Beiträge zuvor zudem noch die Überpopulation der Erde beklagt haben.

Also : worauf wollen Sie hinaus und sind Sie in der Lage dieses auch eindeutig und unmissverständlich zu formulieren?

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Die Lebenserwartung steigt, aber nicht die Lebensqualität?

agno @, Dienstag, 24.08.2021, 09:34 (vor 54 Tagen) @ fRAUb

Das wäre vielleicht unter Neu- Betroffenen passender, denn hier, wo eher bereits länger Betroffene mit diversen Einschränkungen schreiben.

Man könnte den Beitrag auch als Aufruf zum kollektiven Selbstmord missverstehen, wo Sie ja zwei Beiträge zuvor zudem noch die Überpopulation der Erde beklagt haben.

Also : worauf wollen Sie hinaus und sind Sie in der Lage dieses auch eindeutig und unmissverständlich zu formulieren?

rofl
Kurz, klar, Bravo!!!

--
Weiß nicht, woher ich komm, weiß nicht, wie lang ich bleib, weiß nicht, wohin ich geh, mich wundert, dass ich glücklich bin ...

Die Lebenserwartung steigt, aber nicht die Lebensqualität?

W.W. @, Dienstag, 24.08.2021, 09:57 (vor 54 Tagen) @ agno

Das wäre vielleicht unter Neu- Betroffenen passender, denn hier, wo eher bereits länger Betroffene mit diversen Einschränkungen schreiben.

Man könnte den Beitrag auch als Aufruf zum kollektiven Selbstmord missverstehen, wo Sie ja zwei Beiträge zuvor zudem noch die Überpopulation der Erde beklagt haben.

Also : worauf wollen Sie hinaus und sind Sie in der Lage dieses auch eindeutig und unmissverständlich zu formulieren?


rofl
Kurz, klar, Bravo!!!

Es ist mir nicht gegeben, meine Ansichten kurz und klar zu formulieren. Ist das eventuell deine Domäne?

Wolfgang

PS: Schreiben hier vielleicht zu viel W.W.s, fRAUbs und Agnos? Ich fürchte, Stefan hat Recht. Diese Privatgespräche interessieren keinen mehr, und wir könnten sie einstellen - und später einmal auf die 'Kuriosität' des Meinungsaustausches um 2021 herum hinweisen.

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o.T.

agno @, Dienstag, 24.08.2021, 10:45 (vor 54 Tagen) @ W.W.

Das wäre vielleicht unter Neu- Betroffenen passender, denn hier, wo eher bereits länger Betroffene mit diversen Einschränkungen schreiben.

Man könnte den Beitrag auch als Aufruf zum kollektiven Selbstmord missverstehen, wo Sie ja zwei Beiträge zuvor zudem noch die Überpopulation der Erde beklagt haben.

Also : worauf wollen Sie hinaus und sind Sie in der Lage dieses auch eindeutig und unmissverständlich zu formulieren?


rofl
Kurz, klar, Bravo!!!


Es ist mir nicht gegeben, meine Ansichten kurz und klar zu formulieren. Ist das eventuell deine Domäne?

Wolfgang

PS: Schreiben hier vielleicht zu viel W.W.s, fRAUbs und Agnos? Ich fürchte, Stefan hat Recht. Diese Privatgespräche interessieren keinen mehr, und wir könnten sie einstellen - und später einmal auf die 'Kuriosität' des Meinungsaustausches um 2021 herum hinweisen.

Lieber Wolfgang
Obwohl ich mir da sehr viel Mühe gebe ist genau das nicht mein Metier.
Aber ich habe mich vor lachen gekugelt, als ich genau die Sätze las, die mir in den ersten 90 Sekunden durch den Kopf gingen.
Ich lebe vom Dialog & Input. Alleine geht es selten weiter. Ob da wenige Menschen zuviel schreiben und dabei die MS links liegen lassen?
Sollte dieser Außeneindruck entstehen, wird hoffentlich der liebe Willi mit seinem eisernen Besen dies wieder richten und zu voluminöse Privatheit als das definieren und ins Separee schieben. Das passt imho.
lG agno

--
Weiß nicht, woher ich komm, weiß nicht, wie lang ich bleib, weiß nicht, wohin ich geh, mich wundert, dass ich glücklich bin ...

o.T.

fRAUb, Dienstag, 24.08.2021, 11:36 (vor 54 Tagen) @ agno


PS: Schreiben hier vielleicht zu viel W.W.s, fRAUbs und Agnos? Ich fürchte, Stefan hat Recht. Diese Privatgespräche interessieren keinen mehr, und wir könnten sie einstellen - und später einmal auf die 'Kuriosität' des Meinungsaustausches um 2021 herum hinweisen.


Lieber Wolfgang
Obwohl ich mir da sehr viel Mühe gebe ist genau das nicht mein Metier.
Aber ich habe mich vor lachen gekugelt, als ich genau die Sätze las, die mir in den ersten 90 Sekunden durch den Kopf gingen.
Ich lebe vom Dialog & Input. Alleine geht es selten weiter. Ob da wenige Menschen zuviel schreiben und dabei die MS links liegen lassen?
Sollte dieser Außeneindruck entstehen, wird hoffentlich der liebe Willi mit seinem eisernen Besen dies wieder richten und zu voluminöse Privatheit als das definieren und ins Separee schieben. Das passt imho.
lG agno

Naja.
Wenn man bezüglich des geneigten Publikums so denkt, ist der Beitrag trotzdem am geneigten Leser extremst vorbei. Er avanciert zu hätte, hätte fahrradkette. Hätte ich mein Leben vor 30 Jahren geändert, könnte es mir heute besser gehen... Jo. Bitte alle eine Runde Mitleid für fRAUb. Danke, reicht! Nicht gleich soviel!


Wenn man ein junges und frisches Publikum erreichen will, muss man frech und sexy sein. Frech, geht gerade noch so. Mit dem "und" wird's schwierig
...

Das avanciert eher zum "und so weiter..."

fRAUb

Die Lebenserwartung steigt, aber nicht die Lebensqualität?

W.W. @, Dienstag, 24.08.2021, 09:46 (vor 54 Tagen) @ fRAUb

Man könnte den Beitrag auch als Aufruf zum kollektiven Selbstmord missverstehen, wo Sie ja zwei Beiträge zuvor zudem noch die Überpopulation der Erde beklagt haben.

Also : worauf wollen Sie hinaus und sind Sie in der Lage dieses auch eindeutig und unmissverständlich zu formulieren?

Nein, es geht nicht um einen Aufruf zum kollektiven Selbstmord, und ja: Ich habe Schwierigkeiten, mich klar und unmissverständlich zu formulieren. Auch weil ich der Überzeugung bin, dass das, was man meint, sich im Gespräch immer deutlich abzeichnet. Was man man überlesen oder vergessen? Was falsch interpretiert? Und vermutlich leide ich auch darunter, dass zu viele Gedanken über mich herfallen.:-(

Tatsächlich halte ich unsere Erde für ein zerbrechliches Gebilde (heutzutage nennt man das wohl 'volatil'). Die Erde wird möglicherweise nur für einen Wimpernschlag der Ewigkeit bestehen und unsere Existenz wird angesichts der Ewigkeit kaum messbar sein.

Nach der vorherrschenden Lehre sind wir aus völlig unbekannten Gründen aus dem Chaos entstanden. Fast bin ich geneigt zu sagen: Ich halte die Schöpfungsgeschichte in der Bibel für logischer als die Urknalltheorie!

Dann entstand die warme Ursuppe des Ozeans und in ihm aus völlig unerfindlichen Gründen das Leben, wobei urzeitliche Gewitter eine Hauptrolle gespielt haben sollen. Das Leben produzierte im Laufe der Zeit als Abfallprodukt immer mehr Sauerstoff und wäre beinahe daran erstick, wenn nicht, ja wenn nicht die Sauerstoffatmung erfunden worden wäre...

Ich möchte das nicht umständlich ausführen, aber ich halte das Narrativ, das man über die Entwicklung unserer Erde und des Lebens auf ihr erzählt, für äußerst unglaubwürdig. Es mag mit den Tatsachen, die man sich nach und nach zusammengereimt hat, halbwegs übereinstimmen, aber die Kreation bleibt äußerst unwahrscheinlich. Das ist mein Zweifel am Darwinismus, obwohl ich ganz sicherlich kein christlicher Fundamentalist bin.

Das zu Gaia, zum Leben und zum Darwinismus. Das andere Thema, das Sie ansprechen, ist eine verfehlte Lebensweise und eine Überbetonung der Lebenserwartung. Auch das meine ich wahrzunehmen. Ich meine das aber nicht apokalyptisch, sondern als die Einsicht: Wenn wir besser wissen, wie es um uns bestellt ist, dann können wir besser Vorsorge treffen. Und wenn wir uns mit unserem anscheinenden Wissen vertun, renn wir ins Unheil.

Wohlgemerkt: Ich spreche nicht als Christ. So weit bin ich noch gar nicht. Aber ich denke: Ohne Weg sind wir blind!

W.W.

PS: Hoffentlich bleibt der Thread im 'Straßencafé! Man weiß ja nie, welche empfindsame Seele ich verletzt habe.

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