Kortison (Allgemeines)
..., dass die Neurologen GLAUBEN, dass Kortison bei MS wirkt,..
hmpf und diejenigen die als Katholiken sterben, bekommen einen schöneren Platz im Himmel als die Evangelischen.
Sorry, der musste raus!
"Glaube" gehört zu der Placebomedizin! (auch wichtig aber nebenwirkungsarm und preiswert)
"es wirkt" ist auch so ein Begriff, der mich aktuell auf die Palme bringt!
Es kann nicht sein, dass es Aufgabe des Neurologen ist, aus 100 000 Seiten die irgendwo verteilt sind, für jeden Patienten eine eigene Interpretation zu stricken.
Es kann nicht sein, dass "Richtlinien" als Basis nur heiße Luft haben.
Imho müssten Richtlinien auch mit Studien und den Begründungstheorien unterlegt sein.
Dann wären Richtlinien eine brauchbare Entscheidungshilfe.
*Grummel*, sorry
Agnos Wort zum Sonntag, wo ich doch nach Tatsachen suchte.
Gruß agno
P.S.:
Wobei ich annehme, dass mein vermeiden vom Pflegebett, durch den Ausstieg aus der SchubKortisonSpirale möglich wurde.
Es gibt im Wesentlichen zwei Annahmen... zur Wirkung von Kortison bei MS:
1. Kortison legt die T-Lymphozyten lahm, die für die (angenommene) Autoimmunreaktion im ZNS primär verantwortlich gemacht werden.
2. Kortison dichtet die Blut-Hirn-Schranke ab und verhindert so, dass die T-Lymphozyten, die eigentlich gar nicht ins ZNS gehören, überhaupt ins Gehirn eindringen
Ich würde noch eine Nummer Drei hinzufügen:
Weihe vermutete früher dass das abschwellen des Herdes ein "Kompressionssyndrom" löst,
Nummer vier die aufputschende Wirkung des Stresshormons gegen Fatique.
Übrigens wirkt Kortison / Kortisol ganz sicher immunsuppressiv ...
Ist das Nr.5
Man kann jedoch die Wirkung im ZNS des Menschen PRINZIPIELL NICHT DIREKT beobachten, weil man dafür die Patienten töten müsste, um dann deren Gehirne in hauchdünne Scheibchen ...> Viele Grüße CB
Seufz, es wird niemals ein Wissen geben.