More than just a song (Therapien)
Um meine Einstellung zu Psychotherapie und MS zu verdeutlichen, möchte ich nochmal zu "walk" von den Foo- Fighters bei Lettermann und der Geschichte eines Rollentausches zurück kehren.
Man muss, um das zu verstehen, so glaube ich 2 Video- Sequenzen nebeneinander legen:
der erste "smells like Teenspirit" - Auftritt von Nirvana (Kurt Cobain: Gitarre, Gesang; Dave Grohl: Schlagzeug):
https://www.youtube.com/watch?v=2QU7mjrT6aE
und
wie gehabt "learning to walk again" von den Foo- Fighters (Dave Grohl: Gitarre, Gesang; Taylor Hawkins: Schlagzeug:
https://www.youtube.com/watch?v=QNT-e8AwmqU
Es ist nicht nur die äussere Ähnlichkeit von Taylor Hawkins, die der Interpretation eines Rollentauschs Vorschub leistet, auch die Gestik erinnert an alte Zeiten.
Was hat das Psychotherapie zu tun?
Die Dinge sind nicht so einfach, wie sie scheinen.
Man kann, mit dem entsprechenden Hintergrundwissen, bereits 2 Ebenen in 2 einfachen Liedern erkennen. Das wäre genauso, als wenn man als PsychotherapeutIn erst mal versucht etwas über die Geschichte eines/einer Patientin zu erfahren. Dann, kann man das erst mal verstehen. Wenn man Glück hat, kommt noch eine 3. aber umso wichtigere Ebene hinzu: die Bedeutung für den Patienten/die Patientin.
Wenn man noch viel mehr Glück hat, wird diese sogar noch kommuniziert.
Was ich damit sagen will? Psychotherapie, find' ich gut. Einfach, ist das aber nicht - und immer individuell, wie das Leben selbst. Man braucht Zeit, bestenfalls davon viel, eine Vertrauensebene und man muss verstehen lernen.
Alles andere ist platte Abbügellei.
Ich persönlich, nehme mir heraus diesen Anspruch an eine einigermassen gescheite Psychotherapie zu stellen. Auch oder gerade, weil ich seit vielen Jahren krank bin, und auf krank sein, immer noch keinen bock habe.
Und ich finde: ich habe das Recht dazu.
Und ich finde noch: das ... solltet ihr euch auch (raus-) nehmen!
Liebe Grüße (in der Hoffnung, dass es verständlicher - und nicht komplizierter geworden ist),
fRAUb
