P.S. - Geistige Tätigkeit lindert Symptome von MS (Therapien)
Merkwürdig.....ich habe die gleiche Krankheit und bin körperlich stark eingeschränkt, hatte aber noch nie das Gefühl, mich geistig schonen zu müssen. Im Gegenteil - wenn ich ein Problem habe, was ich lösen muß, geht es mir richtig gut. Auch körperlich.
Und wenn ich kein Problem habe, was meistens der Fall ist, dann mach ich mir halt eins, damit ich es lösen kann.
Liebe Doro,
ich weiß nicht, ob sie es wirklich anders machen? Ich das das auch: das sich Probleme zurechtlegen, wenn es langweilig wird. Und ich tue das auch gern. Vielleicht habe ich sogar viele Probleme, die andere nicht haben.
Ich mache mir Sorgen, wie es mit dem Rechtsruck in Europa weitergehen soll, warum SPD und CDU so versagen, ob der Türkei-Deal nicht ein Tanz mit dem Teufel ist, wie man mit Glyphosat umgehen sollte, was gegen die Fusion von BAYER und MONSANTO spricht, wie ein besseres Rentensystem aussehen könnte...
Und ich schlafe auch nicht ein, ohne mich durch ein 'Problem', also etwas, was meine Denktätigkeit reizt, ins Traumland gleiten zu lassen.
Sie weisen also zu Recht auf etwas hin, was auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein scheint: Sein Gehirn schonen und sein Gehirn belasten! Ich kann das Problem nicht lösen, aber 2 Dinge scheinen mir bedenkenswert zu sein:
1. Wenn man Probleme hat, die Spaß machen und lösbar sind, scheinen sie nicht krank zu machen.
2. Wie gestern Abend bei 'Hart, aber Fair' zu sehen gewesen ist, kann man sein Gehirn falsch belasten: 'Dumm und krank durch's Smartphone'. Ich stehe als ganz auf der Seite von Manfred Spitzer (obwohl er so grimmig wirkte).
Ich habe es schon einmal gesagt: Es sind die chronischen und unerfreulichen Stressituationen, die krank machen, wo man nicht raus kommt, egal, was man macht. Für mich ist es ein Lebenselixier, ein neues Buch zu schreiben. Ohne das könnte ich nicht leben. Aber ich muss auch das Gefühl haben, es müsse geschrieben werden!
W.W.