Gibt es eine MS-Wesensänderung? (Allgemeines)
Ich glaube, ich verstehe, was Sie meinen. Sie meinen, man könnte eine geringfügige Störung so einfühlsam (nachvollziehbar) beschreiben, so dass der Eindruck entsteht, man hätte sie.
Das ist auch genau der Punkt: Ich habe das Gefühl, nicht mehr so 'warmherzig' zu sein wie früher und führe das auf meine Hirnzerstörungen durch die Hirnblutungen zurück. Das wäre natürlich denkbar, dass ich zynischer und weniger empathisch geworden bin, weil mein Gehirn nicht mehr so gut arbeitet, aber es wäre auch denkbar, dass ich mir etwas einbilde und einrede.
Ich fürchte, wir ändern uns ganz langsam, und niemand merkt es. Durch das Alter, durch die Durchblutungsstörungen des Gehirns, durch die NS-Herde... Aber wenn es niemand merkt, ist es ja eigentlich auch egal. Und wenn man es merkt, dass man 'gröber' ist als früher, dann kann man ja an sich arbeiten, dass die Feinfühligkeit wieder erreicht wird...
Ich will auch kein Problem aus diesen Subtilitäten machen, freue mich aber trotzdem, sie angesprochen zu haben. Denn es wäre ja doch irgendwie schrecklich, wenn wir uns krankheitsbedingt irgendwie änderten, ohne es deutlich zu merken. Im DMSG-Forum wurde so etwas angesprochen. Ich glaube in dem Zusammenhang, dass man ruppiger auf Postings reagiert. Aber ich erinnere mich nicht mehr so genau.
Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich bin zu einem gewissen Grad nett wie immer bin (meine ich), aber wenn eine gewisse Grenze überschritten wird, mich nicht mehr so unter Kontrolle habe wie früher.
W.W.