Mit Gottesglauben kann man keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken. (Allgemeines)
Ich weiß, dieser Gedanke wirkt sehr kitschig. Er lautet: Warum sollten wir an Gott und die Bibel glauben? Diese ganzen Wundergeschichten sind doch Märchen und sagen uns nichts mehr. Und auch nicht die Jungfrauengeburt und das leere Grab.
Aber man könnte auch meinen: Der historische Jesus ist das eine, meine Glaube an Christus etwas anderes.
Und dann dagegenhalten die Plattitüden des Konfirmationsunterrichts und die Langeweile im Gottesdienst.
Kann man aufgeklärt und christlich in eins sein? Wenn man z.B.annehmen würde, dass Gott durch den Glauben an ihn lebt. Dass Gott also etwas Menschengemachtes ist? Dann wäre das möglicherweise übelste Häresie. Aber dennoch - und das ist das Kitschige an diesem Gedanken: Wenn es Gott gibt, dann könnte er doch am ehesten und am besten darin zum Ausdruck kommen, wie wir leben. Wir könnten also weiter Kant und Goethe lesen und weniger Luther und die Bibel.
W.W.
PS: Hat das etwas mit MS zu tun? Ein bisschen schon.
