Data-Mining und Deanonymisierung (Allgemeines)
"Im Rahmen medizinischer Forschungsprojekte wird immer wieder der Bedarf an Data-Mining über möglichst umfangreiche Datensätze formuliert, denn diese Forschung könne von der breiten Verfügbarkeit von umfassenden Gesundheitsdaten profitieren...
...Anstatt eine sichere, dezentrale Lösung zu erdenken, wurde eine neue zentrale und immens große Datenhalde geschaffen. Das ist gefährlich, denn solche Datenansammlungen wecken Begehrlichkeiten. Immerhin sehen aber auch die Proponenten die inhärente Gefahr eines für Angreifer lohnenswerten zentralen Datentopfes und versuchen, das Problem mit Pseudonymisierung zu umschiffen.
Inwieweit solche Pseudonymisierung bei 73 Millionen gesetzlich Versicherten vor einem Missbrauch schützt, beleuchtet die Stellungnahme. Sie führt aus, dass die Datenprofis der Internet-Werbewirtschaft alltäglich mit Methoden arbeiten, mit denen aus sehr ungenauen pseudonymen Datenspuren durch Zusammenführung mit einer oder mehreren anderen Datenquellen präzise Profile erstellt und Menschen deanonymisiert werden können."...
https://www.ccc.de/de/updates/2022/zentral-gespeicherte-patientendaten
LG
IceUrmel