Von welchen Indizien spricht denn deine KI? Scheinbar überzeugen sie dich nicht.
Beim Flexikon haben sie eine nette KI "Flexa" und die nennt die folgenden Befunde:
Meine Frage:
Welche Beweise gibt es für die autoimmun Hypothese bei MS?
Antwort von Flexa:
Mehrere Befunde stützen die Autoimmun-/immunvermittelte Hypothese bei MS:
- Histologie: aktive Läsionen mit T-Zellen, B-Zellen, Makrophagen/Mikroglia und Antikörper-/Komplementablagerungen.
- Liquor: oligoklonale Banden als Hinweis auf intrathekale Immunaktivierung.
- Genetik: Assoziationen v. a. mit HLA-DRB1*15:01 und weiteren Immun-Genen.
- Therapieeffekt: MS bessert sich durch immunmodulierende oder immundepletierende Therapien (z. B. Interferone, Anti-CD20-AK, Natalizumab).
- Tiermodell: Die EAE kann durch Immunisierung mit Myelinantigenen ausgelöst werden und zeigt zentrale MS-Merkmale.
- Pathophysiologie: autoreaktive Lymphozyten gegen Myelin-/ZNS-Antigene sind nachweisbar.
Aber: Es gibt kein einzelnes spezifisches Autoantigen, das alle MS-Fälle erklärt. Daher sagt man oft präziser chronisch-entzündliche, immunvermittelte ZNS-Erkrankung.