auf dem Weg zur Gesundheitsdiktatur, ganz langsam? (Allgemeines)

Boggy, (vor 6 Stunden, 59 Minuten)

Ich denke mal wieder über den möglichen, schleichenden Weg in eine "Gesundheitsdiktatur" nach.
Lassen wir die Demenz mal beiseite, und konzentrierern wir uns auf den Rest.
Also:
"Wissenschaftler machen nun Druck: Sie wollen Menschen mit erhöhtem Demenzrisiko mithilfe von Gesundheitsdaten identifizieren. (...)
Ziel ist es, Menschen mit erhöhtem Demenzrisiko durch die Gewinnung einer großen Spannweite von Gesundheitsdaten zu identifizieren."

Da kommt das ins Spiel, was ich schon bei der Einrichtung der elektronischen Patientenakte vermutet und befürchtet habe: Die Ausbeutung, der eventuelle Mißbrauch, der Krankheitsdaten.

Die Zielrichtung ist klar:
"Demenzen, darunter vor allem Alzheimer, belasten Betroffene und Angehörige und stellen eine der größten Herausforderungen für Gesundheitssystem und Wirtschaft in Deutschland dar."

Und nun, Achtung:
"Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen in Bonn, Joachim L. Schultze, erklärt, die vorgeschlagene Strategie setze verstärkte Spielräume bei der Datennutzung voraus. (...)
Dabei müssten Befunde aus dem Gesundheitswesen einzelnen Personen auch zugeordnet werden können, 'damit wir einzelnen Personen auch Angebote machen können'."

Wir machen Ihnen ein Angebot, das Sie nicht ablehnen können! :-D
Ein Narr, wer Schlechtes dabei denkt.
Oder:
Er will ja nur spielen. = Sie wollen ja nur helfen.

Gruß
Boggy

Quelle:
https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/demenz-praevention-akademien-100.html

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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.


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