Studien und Zuverlässigkeit (Allgemeines)

W.W. @, Samstag, 11.09.2021, 15:27 (vor 46 Tagen) @ Boggy

"Die Liste sozial-psychologischer Studienergebnisse, die einst berühmt waren und jetzt berüchtigt sind, ist lang. Auch die sogenannte Ehrlichkeits-Studie soll wegen Fälschung zurückgezogen werden. Die Durchsetzung verbindlicher Qualitätsstandards ist aber gar nicht so einfach.
(...)

Das ist wirklich sehr interessant! Man sagt immer, die Zahlen, die Galilei zu seinem Fallgesetz gefunden hat, seien aus statistischer Sicht ganz sicher manipuliert gewesen.

Ich habe übrigens auch immer gezweifelt, ob die Daten zum Milgram-Experiment stimmen. Ganz ähnlich geht es mir beim Libet-Experiment zur Widerlegung des freien Willens.

Ich glaube, oft ist es wie bei Olaf Scholz: Man glaubt etwas, 1., weil es einem passt, und 2., weil es zu schwierig wäre, es nachzuprüfen.

Aber ich gebe Boggy natürlich Recht: Es ist besser, Studien zu zitieren, als ohne sie im Wolkenkuckucksheim zu spekulieren. 'Ein Kerl, der spekuliert, ist wie ein Tier auf dürrer Heide.'

W.W.

PS: Ich persönlich(!) halte sogar die meisten Studien zu Cortison und der Basistherapie für gefälscht, weil es zwar möglich ist, das Studiendesign nachzuprüfen, aber nicht das, was im Nebel der klinischen Studien und dem Dickicht passiert, wie Probanden ausgesucht oder verworfen werden.


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