Ich denke, meine Tochter macht es im Augenblick ganz genau so, wobei ich mich frage - aber damit will ich meine Tochter gar nicht belasten -, wohin so ein Weg führtGeht es darum, den Menschen so zu begreifen, wie er sich in seiner Zerstörung offenbart?
Wird da etwas deutlich? Oder ist dies das Falsche? Ist der Mensch gerade das, was sich über das Sterben des Körpers erhebt? Aber könnte das nicht im wahrsten Sinn überheblich sein?
Ich bin mir unsicher, worauf Sie hinaus wollen. Darum nehm' ich das, für mich Greifbare.
Ein Freund von uns, der in der ambulanten Altenpflege arbeitet, empfindet das mit der 'Überheblichkeit' ganz ähnlich. Nicht individuell oder Personenbezogen, sondern eher Situations-, oder Sach-, bezogen. Es geht, wie immer, ums Geld oder vielmehr um die ungerechte Verteilung desselbigen.
Er sagt, die Menschen, die er betreut, warten auch auf den Tod. Nur eben länger.
Im Grunde genommen liegen mit Demut und Mutter Theresa nicht! Eher so etwas, was in den "Abenteuern in einer Sylvesternacht" von Charles Dickens zum Ausdruck kommt. Die Seele, die man nicht lieben muss, obwohl sie hässlich ist, sondern die Seele, die man liebt, weil sie im Grunde genommen schön ist.
W.W.
Nee. Mir liegt die Demut auch nicht mehr. Besonders nicht in einem Land, in dem die Gesetzgebung des Bundes (Bundesteilhabe- Gesetz oder KiTa gebührenfrei) auf den niederen Ebenen (Gemeinde- und Kreisverwaltung) mit Füssen getreten wird.
Ich halte es insofern nicht für verwunderlich, dass so viele Menschen aus Protest AfD wählen. Weil das, was an guten Dingen im Bundestag beschlossen wird, unten bei den Menschen nicht ankommt!!!
(Es gibt keinen Teufelchen Smiley)
LG