neue TIMS Broschüre veröffentlicht (Therapien)
Danke an Jutta Scheiderbauer und Team!
Zoe
Zoe, tieef im Weeeeesten, (vor 2952 Tagen)
Danke an Jutta Scheiderbauer und Team!
Zoe
motorschiffbesitzer, (vor 2952 Tagen) @ Zoe
Wunderbar. Da hat der normale Patient dochwas handfestes in der Hand (mit dem man zur Not mit dem Arzt diskutieren kann. Auch dadurch werden Patientenentscheidungen vereinfacht.
)
Eine Frage habe ich an die des Rechnens firmen, weil ich gerade etwas zerstreut bin.
Wenn z.B. - wie in der Broschüre aufgelistet - Interferon gegenüber einer Placebogruppe 14 % weniger Schübe zulässt und Lemtrade gegenüber Interferon 19%, wieviel sind es dann gegenüber der/einer fiktiven Placebogruppe, die mit der echten vergleichbar ist?
14 % + 19% = 33%?
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naseweis
, in meinem Paradies, (vor 2952 Tagen) @ motorschiffbesitzer
Eine Frage habe ich an die des Rechnens firmen, weil ich gerade etwas zerstreut bin.
Wenn z.B. - wie in der Broschüre aufgelistet - Interferon gegenüber einer Placebogruppe 14 % weniger Schübe zulässt und Lemtrade gegenüber Interferon 19%, wieviel sind es dann gegenüber der/einer fiktiven Placebogruppe, die mit der echten vergleichbar ist?
14 % + 19% = 33%?
Das ist ganz einfach,
wenn du alles einschmeisst und spritzt, was die medizynische Industrie anbietet, kommst du auf über 100 % Wirkung. /mglw. letal 
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das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht
motorschiffbesitzer, (vor 2952 Tagen) @ naseweis
Eine Frage habe ich an die des Rechnens firmen, weil ich gerade etwas zerstreut bin.
Wenn z.B. - wie in der Broschüre aufgelistet - Interferon gegenüber einer Placebogruppe 14 % weniger Schübe zulässt und Lemtrade gegenüber Interferon 19%, wieviel sind es dann gegenüber der/einer fiktiven Placebogruppe, die mit der echten vergleichbar ist?
14 % + 19% = 33%?
Das ist ganz einfach,
wenn du alles einschmeisst und spritzt, was die medizynische Industrie anbietet, kommst du auf über 100 % Wirkung. /mglw. letal
Das kann es nicht sein!
Die Frage geht natürlich dahin, was als 100% zu setzen ist! Die 14%?
Moritz Gedanken habe ich mit
gegenüber der/einer fiktiven Placebogruppe
versucht zu umschiffen.
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Syntax error on line 1492
moritz, (vor 2952 Tagen) @ motorschiffbesitzer
ich gehöre leider nicht zu den mathematisch-statistisch gebildeten.
ich denke, dass es pat. gibt, die auf ein medi ansprechen, auf ein anderes nicht. dann könnte man nicht einfach addieren.
es müsste doch möglich sein und ich finde es angesichts der nicht berauschenden erfolgsquote der interferone auch ethisch vertretbar, bei allen medi eine placebogruppe zu haben.
wollen aber die pat., die zum mitmachen bei studien bereit sind, auf gar keinen fall placebo erhalten? placebo kann ja auch helfen.
naseweis
, in meinem Paradies, (vor 2952 Tagen) @ moritz
placebo kann ja auch helfen.
Placebowirkung: ca. 30 % mind.
Quelle: Lehrbuchwissen
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das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht
Michael27, (vor 2952 Tagen) @ motorschiffbesitzer
Eine Frage habe ich an die des Rechnens firmen, weil ich gerade etwas zerstreut bin.Wenn z.B. - wie in der Broschüre aufgelistet - Interferon gegenüber einer Placebogruppe 14 % weniger Schübe zulässt und Lemtrade gegenüber Interferon 19%, wieviel sind es dann gegenüber der/einer fiktiven Placebogruppe, die mit der echten vergleichbar ist?
14 % + 19% = 33%?
In aller Vorsicht eine mathematische Antwort.
Wenn man 100 Patienten nimmt und 14 davon durch Interferone keine Schübe bekommen, verbleiben 86 mit Schüben. Wenn man dann einen Prozentsatz von 19% für Lemtrada heranzieht, dann ist Lemtrada für die 14 "wirkungslos"/irrelevant, da die eh keine Schübe mehr haben. Bzgl. der verbleibenden 86 bewirken 19% bei 16,34 Patienten etwas.
In Summe sind es also rechnerisch 30,34%.
Das eigentliche Problem liegt meiner Meinung nach jedoch in der undifferenzierten Formulierung "Wegen des Medikaments keine Schübe". So einen inhaltsleeren Begriff ohne Erläuterung hätte ich von Jutta Sch., bzw. TIMS eigentlich nicht erwartet.
Folgende Fragen stellen sich mir:
1.
Auf welchen Zeitraum bezieht sich die Aussage "keine Schübe" ? 6 Monate, 12 Monate, 24 Monate ???
2.
Die Aussage hängt natürlich von der Schub-Wahrscheinlichkeit eines Patienten ab. Was ist, wenn jemand im Schnitt bisher z.B. alle 3 Jahre einen Schub hatte ? Was bedeutet dann "wegen des Medikaments keine Schübe" auf einen Zeitraum von 12 Monaten bezogen ? Da hätte der- oder diejenige wahrscheinlich sowieso keinen Schub gehabt.
3.
Wie realistisch kann man überhaupt eine "Schub-Wahrscheinlichkeit" messen ? Es hat ja vermutlich niemand Dutzende oder gar Hunderte von Schüben in seiner/ihrer bisherigen MS-Historie, sondern meistens eine einstellige Anzahl. Daraus eine Schub-Wahrscheinlichkeit, bzw. eine reduzierte Schub-Wahrscheinlichkeit bezogen auf einen definierten Zeitraum abzuleiten, halte ich für ziemlich abenteuerlich.
Michael
motorschiffbesitzer, (vor 2952 Tagen) @ Michael27
Hallo Michael,
eventuell haben "deine 100 Leute" meine Blockade gelöst.
Um vergleichbare Zahlen zu haben, wollte ich Lemtrada auf die bestehende Placebogruppe umrechnen (dass das eventuell so nicht zulässig ist, ist ja schon angeklugen). Ich benutze dabei die vorgegebenen Zahlen.
Also 14 Leute von 100 (14%) haben durch Interferone keine Schubaktivität mehr im Vergleich zur Placebogruppe.
Bei dieser Kontrollgruppengröße (14 Leute = 100%) wirkt Lemtrada zu 19%.
Sind also 2,66 Leute von 14.
Daher würde das Ergebnis für Lemtrada bezogen auf die ursprügliche Placebogruppe bei 14% + 2,66% = 16,66% liegen.
An deinen Fragen ist aber was dran. Ist mir nicht ins Auge gesprungen. Daher sind meine Überlegungen vielleicht doch Makulatur.
Aber das so vor einem arroganten Arzt vorgetragen: Auch wenn er es vielleicht nicht zugeben würde, das macht Eindruck.
PS: Vorrausgesetzt meine Überlegungen sind richtig, hätte ich gefühlt bei 19% mehr Erfolg gegenüber Interferon mehr als 16,66% bezogen auf die Placebogruppe geschätzt.
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Michael27, (vor 2952 Tagen) @ motorschiffbesitzer
Also 14 Leute von 100 (14%) haben durch Interferone keine Schubaktivität mehr im Vergleich zur Placebogruppe.
Bei dieser Kontrollgruppengröße (14 Leute = 100%) wirkt Lemtrada zu 19%.
Sind also 2,66 Leute von 14.
Daher würde das Ergebnis für Lemtrada bezogen auf die ursprügliche Placebogruppe bei 14% + 2,66% = 16,66% liegen.
Hallo MSB,
natürlich wirkt Lemtrada statistisch auch bei den 14, bei denen ein Interferon-Präparat auch schon erreicht hat, dass sie keinen Schub mehr haben.
Aber weniger als keine Schübe (eine negative Zahl von Schüben) geht nicht. D.h., bei diesen 14 haben schon die Interferone ihre Wirkung getan. Was soll oder kann (bzgl. Schubanzahl) sich da noch verbessern ?
Es geht um die Wirkung von Lemtrada bei denjenigen, bei denen die Interferone nichts bewirkt haben - und das sind die 86. Daher 14 + 16,34 = 30,34 - und nicht 14 + 2,66 = 16,66.
Aber nochmals:
Das eigentliche Problem liegt meiner Meinung nach woanders (s. mein letztes Posting).
Michael
motorschiffbesitzer, (vor 2952 Tagen) @ Michael27
Hallo Michael,
ich verstehe das als "Zahlenspiel". D.h. es geht um die Beziehung
Placebogruppe / Interferon
Interferon / Lemtrada
??? Placebogruppe / Lemtrada ???
Da ist es egal wieviel Leute von der Therapie profitieren oder nicht.
Die erste Beziehung gibt den Startwert("Chargengröße") für die zweite vor.
Was ich allerdings durch unseren Austausch sehe
, die Auflistung ist doch unbrauchbar.
PS: Die Frage ist ja nicht wieviel "schubfrei" Lemtrada nach Interferon wirkt,
sondern wieviel "schubfrei" Lemtrada statt Interferon wirkt.
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Michael27, (vor 2952 Tagen) @ motorschiffbesitzer
PS: Die Frage ist ja nicht wieviel "schubfrei" Lemtrada nach Interferon wirkt,
sondern wieviel "schubfrei" Lemtrada statt Interferon wirkt.
Das habe ich unglücklich, bzw. falsch formuliert: es hätte "statt" heißen müssen, und nicht "nach". In der Sache ändert das nichts.
Michael
moritz, (vor 2952 Tagen) @ Michael27
darf man einfach annehmen, es wären die gleichen pat. die von interferon und lemtrada profitieren, dazu dann noch einige, die von interferon nicht, sondern erst von lemtrada profitieren?
vielleicht sind die 14% von interferon und die 19% mit lemtradA nicht die gleichen, dann könnte man doch gar nichts additieren? oder ist sicher, dass alle, denen interferone helfen, auch lemtrada hilft und dazu noch einigen, denen interferon nichts brachte?
für mich sehr verwirrend und eigentlich nicht sehr hilfreich, wenn eine medi-entscheidung ansteht.
oder waren in der lemtrada-studie nur solche, bei denen interferon genützt hat? dann wäre es doch ziemlich unethisch, sie aufs gefährlichere lemtrada umzustellen. ich glaube auch, da hätte keiner mitgemacht.

motorschiffbesitzer, (vor 2952 Tagen) @ moritz
darf man einfach annehmen, es wären die gleichen pat. die von interferon und lemtrada profitieren, dazu dann noch einige, die von interferon nicht, sondern erst von lemtrada profitieren?
Nein, ich denke nicht.
Sie gehören alle einer "konstruierten" Placebogruppe an. Aber da hört die notwendige Gemeinsamkeit auf.
Wenn Interferon bei einigen wirkt, kann es trotzdem sein, dass bei keinem (weil Wirkung < 50%)Lemtrada wirkt (und umgekehrt).
Oder ist das anders kommuniziert?
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Syntax error on line 1492
moritz, (vor 2952 Tagen) @ motorschiffbesitzer
Sie gehören alle einer "konstruierten" Placebogruppe an. Aber da hört die notwendige Gemeinsamkeit auf.
"konstruierte placebo-gruppe" das ist wahrscheinlich das, was mich so stört.
motorschiffbesitzer, (vor 2952 Tagen) @ moritz
Ich bin mir unsicher, aber wenn man Lemtrada gegen eine Interferonkontrollgruppe testet mit dem Ergebnis, dass Lemtrada 19% besser ist als Interferon, ist das für mich eine relative Betrachtung.
Im Hinterkopf habe ich als "quasiabsolute" Betrachtung (das Placebo wirkt ja mehr als 0%?), dass Interferon 14% besser wirkt als ein Placebo.
Ich will nicht per se sagen, dass mir das zu hoch ist aber es fehlen meines Erachtens Informationen zu Erklärung.
Vielleicht sollte man echt mal bei der TIMS nachfragen wie das zu verstehen ist. Denn eigentlich mag ich griffige Grafiken und Tabellen.
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motorschiffbesitzer, (vor 2952 Tagen) @ Zoe
In der ersten Tabelle der Broschüre gibt es die Spalte
Wegen des Medikaments keine Steigerung der Beeinträchtigungen mit eher niedrigen Werten.
Der Umkehrschluss ist, es gibt relativ viel Beeinträchtigung trotz schubfreiheit?
Wie kann das bei RRMS sein?
Selbst wenn ich sage, dass die Beeinträchtigungen nur die bekommen, bei denen die Therapie nicht wirkt, ist das irgendwie seltsam.
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IceUrmel, (vor 2952 Tagen) @ motorschiffbesitzer
In der ersten Tabelle der Broschüre gibt es die Spalte
Wegen des Medikaments keine Steigerung der Beeinträchtigungen mit eher niedrigen Werten.
Der Umkehrschluss ist, es gibt relativ viel Beeinträchtigung trotz schubfreiheit?Wie kann das bei RRMS sein?
Selbst wenn ich sage, dass die Beeinträchtigungen nur die bekommen, bei denen die Therapie nicht wirkt, ist das irgendwie seltsam.
Hi MSB,
ich verstehe es so, dass die diversen Medikamente nur zu x % eine tatsächliche Wirkung/Wirksamkeit auf den Verlauf haben.
Deinen Umkehrschluss würde ich nicht ziehen, denn beim schubförmig remittierenden Verlauf bilden sich die Symptome ohnehin oft vollständig zurück.
Liebe Grüße
motorschiffbesitzer, (vor 2952 Tagen) @ IceUrmel
Hallo IceUrmel,
je mehr ich darüber nachdenke, desto chaotischer wird es.
Vermutlich wäre es das Beste für mich, es sein zu lassen.
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IceUrmel, (vor 2951 Tagen) @ motorschiffbesitzer
Mikkelina (Sallys MS-Café) hat angeboten bei Jutta Scheiderbauer nachzufragen. Mit der Antwort wird es dann vielleicht klarer.
Liebe Grüße
motorschiffbesitzer, (vor 2951 Tagen) @ IceUrmel
Ich verfolge das drüben! Wäre toll wenn da Infos fließen.
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Syntax error on line 1492
Marc, (vor 2952 Tagen) @ motorschiffbesitzer
Hi MSB,
Habe vor ein paar Minuten die TIMS Broschüre gelesen und danach diese diffuse Gedankenwolke im Ufo gesehen. Frage mich ernsthaft, ob TIMS demjenigen, die sich zu Therapien informieren wollen, mit solchen Übersichten einen Gefallen tun. Es hätte sicherlich hilfreich gewesen, irgendwo auf einem Beiblatt eine Verlinkung zu den zugrunde liegenden Studien zu haben.
Grundsätzlich könnte man beim Lesen vermuten, dass alle Einträge auf äquivalenten, Placebo kontrollierten, randomisierten Vergleichsstudien beruhen. Das ist aber praktisch unmöglich, da verschiedene Therapiegenerationen mit unterschiedlichen Patientengruppen in unterschiedlichen Zeithorizonten in einer TIMS Tabelle linear verglichen werden. Das soll aber aussagekräftig genug für eine persönliche Therapieentscheidung sein?
Wie dem auch sei. Zu deiner Frage: Die Mutmaßung hier wäre, das es eine dreiarmige Kontrollstudie gab, in welcher eine Studiengruppe per Zufall in gleich große Arme: Lemtrada, Interferon, und Placebo aufgeteilt wurde. Am Ende des Studienfensters wurde die Häufigkeit der bis dahin gemessenen Schübe und eventuelle Änderungen des EDSS Wertes gemessen.
Wenn bei 3*100 Teilnehmern 50 TN der Placebogruppe im Zeitfenster einen weiteren Schub hatten, waren es wohl 43 im Interferonarm und - wie du korrekt beschreibst - vermutlich 9,5 weniger, also 33,5 im Lemtrada Arm.
Entsprechend werden in der 2ten Spalte die Veränderungen im EDSS Wert beschrieben worden sein, wobei da wiederum das Zeitfenster und das durchschnittliche Alter der Studienteilnehmer eigentlich entscheidend wäre um diese Veränderungen korrekt einzuordnen.
Bei Messungen im Zeitfenster von unter einem Jahr wäre eine EDSS Verschlechterung in diesem Zeitfenster bzw. die Verhinderung der Verschlechterung daher eigentlich noch innerhalb des Konfidenzintervalles und damit statistisch insignifikant. Ob es daher sinnvoll ist, dass TIMS diesen Wert als Anhaltspunkt für eine Wirkung einer Therapie aufführt, erschliesst sich mir so nicht.
Gruß,
Marc
motorschiffbesitzer, (vor 2952 Tagen) @ Marc
Hallo Marc,
so sehr ich auch Grafikdarstellungen und Tabellen mag, das ist irgendwie nichts. Und wenn man an einen "fitten" Arzt gerät, wird der sofort merken, dass man vielleicht alternative Informationen (diese Broschüre) hat, diese aber nicht versteht.
Insofern muss ich mein erstes Posting revidieren.
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Syntax error on line 1492
agno, (vor 2951 Tagen) @ motorschiffbesitzer
In der ersten Tabelle der Broschüre gibt es die Spalte
Wegen des Medikaments keine Steigerung der Beeinträchtigungen mit eher niedrigen Werten.
Der Umkehrschluss ist, es gibt relativ viel Beeinträchtigung trotz schubfreiheit?Wie kann das bei RRMS sein?
Selbst wenn ich sage, dass die Beeinträchtigungen nur die bekommen, bei denen die Therapie nicht wirkt, ist das irgendwie seltsam.
MS hat eine sichtbare und eine unsichtbaren Zerstörung.
Dass man sich so einfach auf das Sichtbare einschießt und alles andere so behandelt als ob es das nicht gäbe, ich glaube das hat W.W. schon lange beklagt.
RRMS -> Relapsing-Remitting Multiple Sclerosis -> Der schubförmig remittierende Verlauf...
Es klingt so klar abgegrenzt/ schwarz-weiß mit der MS-Kategorie. Ich habe das anders erlebt.
Sogar das Maß der Zerstörung empfand ich früher relativ unklar.
Ich finde es sehr erfreulich wie die Trierer Mädels das beschreiben.
(noch krasser als ich das befürchtet hatte)
Aber ob unter Therapie nun der progediente Verlauf früher kommt oder ob die Schübe weniger "abheilen"? Ich würde mich nicht auf das Kleingedruckte versteifen!
Ob der geneigte Patient willens ist, den Preis der kurzfristigen und langfristigen Nebenwirkungen für das etwas sehr wenig langsamere degenerieren zu bezahlen?
Ich glaube nicht dass ein Verkäufer die Unterlagen der Tag Trier als Umsatzsoptimierend empfindet
lG agno
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Weiß nicht, woher ich komm, weiß nicht, wie lang ich bleib, weiß nicht, wohin ich geh, mich wundert, dass ich glücklich bin ...
Floyd, Hannover, (vor 2951 Tagen) @ agno
Sicher nicht, wenn Sie jetzt anfangen geht es Ihmen mit 80 bestimmt besser.
Help is on its way!
motorschiffbesitzer, (vor 2951 Tagen) @ agno
In der ersten Tabelle der Broschüre gibt es die Spalte
Wegen des Medikaments keine Steigerung der Beeinträchtigungen mit eher niedrigen Werten.
Der Umkehrschluss ist, es gibt relativ viel Beeinträchtigung trotz schubfreiheit?Wie kann das bei RRMS sein?
Selbst wenn ich sage, dass die Beeinträchtigungen nur die bekommen, bei denen die Therapie nicht wirkt, ist das irgendwie seltsam.
MS hat eine sichtbare und eine unsichtbaren Zerstörung.
Dass man sich so einfach auf das Sichtbare einschießt und alles andere so behandelt als ob es das nicht gäbe
Meint Beeinträchtung nicht auch, die nicht sofort offensichtliche Zerstörung?
Oder meinst du mit unsichtbarerer Zerstörung sowas wie z.B. "Abwärtsspirale auf Grund von sozialer Ausgrenzung auf Grund von MS"?
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agno, (vor 2951 Tagen) @ motorschiffbesitzer
In der ersten Tabelle der Broschüre gibt es die Spalte
Wegen des Medikaments keine Steigerung der Beeinträchtigungen mit eher niedrigen Werten.
Der Umkehrschluss ist, es gibt relativ viel Beeinträchtigung trotz schubfreiheit?
scheint so
Wie kann das bei RRMS sein?
Es ist.
Selbst wenn ich sage, dass die Beeinträchtigungen nur die bekommen, bei denen die Therapie nicht wirkt, ist das irgendwie seltsam.
Ich würde weg vom entweder oder! Ich denke dass alles gleichzeitig geschehen könnte.
MS hat eine sichtbare und eine unsichtbaren Zerstörung.
Dass man sich so einfach auf das Sichtbare einschießt und alles andere so behandelt als ob es das nicht gäbe
Meint Beeinträchtung nicht auch, die nicht sofort offensichtliche Zerstörung?
Ja
Man könnte zu Tode ausdifferenzieren.
Ich schrieb absichtlich nicht über Beeinträchtigung sondern über "Zerstörung".
relativ viel Beeinträchtigung trotz eventueller Schubarmut unter Basistherapie, mit vielen unkalkulierbaren Nebenwirkungen, ist das Thema (imho)
agno
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Weiß nicht, woher ich komm, weiß nicht, wie lang ich bleib, weiß nicht, wohin ich geh, mich wundert, dass ich glücklich bin ...
motorschiffbesitzer, (vor 2951 Tagen) @ agno
In der ersten Tabelle der Broschüre gibt es die Spalte
Wegen des Medikaments keine Steigerung der Beeinträchtigungen mit eher niedrigen Werten.
Der Umkehrschluss ist, es gibt relativ viel Beeinträchtigung trotz schubfreiheit?
scheint so
Wie kann das bei RRMS sein?
Es ist.
Selbst wenn ich sage, dass die Beeinträchtigungen nur die bekommen, bei denen die Therapie nicht wirkt, ist das irgendwie seltsam.
Ich würde weg vom entweder oder! Ich denke dass alles gleichzeitig geschehen könnte.
MS hat eine sichtbare und eine unsichtbaren Zerstörung.
Dass man sich so einfach auf das Sichtbare einschießt und alles andere so behandelt als ob es das nicht gäbe
Meint Beeinträchtung nicht auch, die nicht sofort offensichtliche Zerstörung?
Ja
Man könnte zu Tode ausdifferenzieren.
Ich schrieb absichtlich nicht über Beeinträchtigung sondern über "Zerstörung".
relativ viel Beeinträchtigung trotz eventueller Schubarmut unter Basistherapie, mit vielen unkalkulierbaren Nebenwirkungen, ist das Thema (imho)
agno
Ja, ich bin drauf reingefallen.
Es ging mir darum
Was mich gerade beschäftig - Tabelle verstehen
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Syntax error on line 1492
agno, (vor 2950 Tagen) @ motorschiffbesitzer
Bei den konstant nach oben verlaufenden Progressionslinien (SPMS & PPMS). Was sieht der geneigte Kernspintfreund auf dem Bild?
![[image]](https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/40/Verlaufsformen-MS.png)
gruß agno
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Weiß nicht, woher ich komm, weiß nicht, wie lang ich bleib, weiß nicht, wohin ich geh, mich wundert, dass ich glücklich bin ...
motorschiffbesitzer, (vor 2950 Tagen) @ agno
Ist zwar OT interessiert mich aber auch.
PS: Ich schrieb es schonmal. Im MRT geht es um den Spin der Elektronen.
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Syntax error on line 1492