Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit? (Allgemeines)

W.W., (vor 3010 Tagen)

Sicher haben Nalini und andere schon längst auf Michalsen hingewiesen. Aber leider brauche ich immer etwas längere Zeit, bevor ich mich für neue Ideen begeistere. Das ist meinem Alter geschuldet.

Michalsen ist Kardiologe. Er leitet eine Klinik in Berlin, in der chronisch Kranke behandelt werden.

In seinem Buch "Heilen mit der Kraft der Natur", das im letzten Jahr erschienen ist, widmet er sich der richtigen Ernährung knapp 100 Seiten. Sein Credo: "Es ist unsinnig, sich schlecht zu ernähren und dann eine Tablette gegen die Beschwerden einzuwerfen."

W.W.

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

MeinSein, Hannover, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Natülich ist MS eine Zivilisationskrankhe​it.
das schrieb ich schon vor jahren im dmsg-forum:

--------------------------------------------------------

MeinSein 30.09.2015, 00:01
Ja, Irrtum ist menschlich.
Auch MS als Autoimun- oder Infektioskrankheit zu bezeichnen sind mMn Hypothesen bzw. Irrtümer.

Richtig ist, dass MS eine Zivilisationskrankhe​it ist,
die durch zu viele Schadstoffe, allen voran Quecksilber,
ausgelöst wird.

Die Beweise für Q. habe ich vor 2 J. hier ausgebreitet.
Den meisten Menschen schadet es aber nicht,
weil es vorher durch die Leber aus dem Körper entsorgt wird.
Bei einigen funktioniert das nicht richtig.(wieso ???)

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

kirstenna, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Hat doch schon Catherine Kousmine geschrieben, in:

La sclérose en plaques est guérissable, 1983

Äh, ja, sicherlich. Was sollte es denn sonst sein?

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

W.W., (vor 3009 Tagen) @ kirstenna

Hat doch schon Catherine Kousmine geschrieben, in:

La sclérose en plaques est guérissable, 1983

Äh, ja, sicherlich. Was sollte es denn sonst sein?

1. scheint es mir keine Abwertung zu sein, dass ein Gedanke, der in einem neuen Gewand auftritt, nicht wirklich neu ist. Alles Gute ist uralt, z.B. die Atomtheorie oder Ideenlehre. Manchmal muss sogar ein guter Wein ziemlich alt sein - und Whiskey sowieso.

Und 2. verstehe ich Ihren Satz nicht: "Was sollte es denn sonst sein?" Soweit es mir bekannt ist, gilt es in der medizinischen Literatur als außerordentlich umstritten, dass die MS eine Zivilisationskrankheit ist!

Was ich meine, Ihre Äußerung trägt etwas dazu bei, das, was Andreas Michalsen meint altbacken und banal zu machen, es also abzuwerten. Ich bin überzeugt, solche Gedanken müssen immer wieder von neuem ans Tageslicht geholt werden.

W.W.

PS: Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Der erste Schritt ist, dass man schrecklich angegriffen und für schwach-sinnig gehalten wird, der 2., dass man sagt, das sei doch längst bekannt und Schnee von gestern, und (wenn man Glück hat, erlebt man, dass man etwas formuliert hat, was sinnvoll und nützlich ist. Mir ist das leider noch nie passiert!

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

kirstenna, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Ich habe das Buch von Michalsen gelesen und will ihn gar nicht abwerten. Er ist mir sympathisch. Er sprach auch einmal mit mir, um mein Faltrad zu bewundern.

Nur - ich meine als Wissenschaftler, der Sie sind und der so viele kluge Bücher schreibt - könnte es doch von Interesse sein, ein Buch zu lesen, wo dieser oben genannte Satz auf Seite 1 steht.

Kousmine - Weihe


Buch ausleihen


Der erste Link weigert sich beharrlich, was soll ich machen:

http://www.ms-forum-weihe.de/forum/forum_entry.php?id=103944

zu finden im alten Weihe-Forum bei Sallys MS Cafe unter "ich möchte es".

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

kirstenna, (vor 3009 Tagen) @ kirstenna

Ich kopiere es einfach:

Ich möchte es
verfasst von kirstenna, 18.04.2013, 05:04

gern ganz genau wissen.

1000 Leute lesen in dem Forum mit. Wer hat das Buch von Catherine Kousmine "MS ist heilbar" gelesen und wer hat es nicht gelesen???

Bin ich tatsächlich die Einzige die das Buch von Kousmine wirklich in den Händen hielt???

Besonders interessiert es mich, ob Herr Dr. Weihe das Buch gelesen hat.

Und ich wäre auch in bisschen neugierig, ob Pb es mittlerweile auch gelesen hat.

Ich würde mich total freuen, wenn einige es gelesen hätten.

Bei wikipedia nachsehen reicht nicht, ich meine tatsächlich das Buch.

Danke im Voraus für eure Antworten.

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

kirstenna, (vor 3009 Tagen) @ kirstenna

Und hier die Antwort:

Ich möchte es
verfasst von W.W.(R) E-Mail, 18.04.2013, 05:18

» Besonders interessiert es mich, ob Herr Dr. Weihe das Buch gelesen hat.

Ich meine, mir wäre es immer wieder empfohlen worden hätte auch rein geguckt, aber letztendlich nicht gelesen.

Das scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein: Was müssten wir alles gelesen haben, um mitreden zu können? Müssen wir Altgriechisch lernen, um über Philosophie reden zu können? Müssen wir wissen, wie sich die 1. von der 2. Auflage der Kritik der reinen Vernunft unterscheidet? Müssen wir 'Sein und Zeit' gelesen haben und Poppers 'Objektive Erkenntnis'?

Das sind sehr ernsthafte Forderungen, und ich glaube auch meine Tochter neigt zu der Ansicht, man könne nur darüber mitreden, was man selbst - und zwar im Originaltext - gelesen habe. Ich widerspreche, weil die Forderung zugleich etwas Vernünftiges und etwas Unmögliches verlangt.

Ich glaube, vom vielen Lesen und Zitieren wird man vom eigenen Denken abgehalten.

W.W.


Es gibt noch mehr Einträge dort.

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Umfrage

motorschiffbesitzer, (vor 3009 Tagen) @ kirstenna

Ich möchte es

gern ganz genau wissen.

1000 Leute lesen in dem Forum mit. Wer hat das Buch von Catherine Kousmine "MS ist heilbar" gelesen und wer hat es nicht gelesen???

Ich kenne es nicht.

--
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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

Faxe, (vor 3009 Tagen) @ kirstenna

1000 Leute lesen in dem Forum mit. Wer hat das Buch von Catherine Kousmine "MS ist heilbar" gelesen und wer hat es nicht gelesen???

Ich hab es weder gelesen noch davon gehört.

Bin ich tatsächlich die Einzige die das Buch von Kousmine wirklich in den Händen hielt???

Wohl kaum, vielleicht eine der Wenigen?

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

kirstenna, (vor 3009 Tagen) @ Faxe

Vielleicht liegt es daran, weil es in der Übersetzung heißt:

"Ms ist heilbar"

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

Zoe, tieef im Weeeeesten, (vor 3009 Tagen) @ kirstenna

ich hab auf Deutsch nur die vergriffene Auflage von 1986 "gefunden" (nicht gelesen). Damals hatte ich noch glücklicherweisenicht ´mal die Idee, dass die MS mich betreffen könnte...
Zoe

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Wohin entwickelt sich WW?

Boggy, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Ich bin überwältigt von der Sturheit, mit er Sie immer wieder aufs Neue "Fragen" stellen, die so oft hier schon diskutiert und beantwortet wurden.
Das ist ja auch schon oft genug von verschiedenen Foristen bemerkt und hervorgehoben worden.
Für mich hat das schon etwas Zwanghaftes.
Nun könnte man anführen, meine ständigen Reaktionen darauf hätten ebenfalls etwas Zwanghaftes.
Also, im Grunde wäre es mir inzwischen völlig egal, ob Sie wieder und wieder die alten Platten auflegen,
wenn nicht,
ja, wenn nicht die Möglichkeit bestünde, daß neue Foristen die alten Diskussionen nicht kennen, und sie von Ihnen - meiner Meinung nach - in die Irre geführt würden.

Ich bekenne aber, daß mir allmählich die Puste ausgeht, und ich nicht wirklich geneigt bin, weiter auf Ihr Karussell aufzuspringen.

Es kommt noch etwas Anderes hinzu: Ich kann mich so langsam nicht des Eindrucks erwehren, daß Sie verdeckt eine aggressive und verurteilende, innere Haltung gegenüber MS-kranken Menschen haben.

Das letzte Beispiel ist Ihre Äußerung im Thread "Über die MS-Ursache": "Es klingt paradox, aber könnte es nicht sein, dass die MS-Betroffenen selbst die Ursache ihrer Erkrankung nicht finden wollen? Gibt es für so ein verrücktes Verhalten Beispiele? "

Das ist eine diffamierende Aussage, die den MS-kranken Menschen unterstellt, sie könnten die Ursache der MS finden, und in Folge ihre MS lindern oder gar heilen. Aber die bösen MSler tuns einfach nicht. Sie verschließen die Augen, und verharren in ihrem Elend.

Mit alldem möchte ich nichts zu tun haben.

Gruß
Boggy

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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Wohin entwickelt sich WW?

Faxe, (vor 3009 Tagen) @ Boggy

Das letzte Beispiel ist Ihre Äußerung im Thread "Über die MS-Ursache": "Es klingt paradox, aber könnte es nicht sein, dass die MS-Betroffenen selbst die Ursache ihrer Erkrankung nicht finden wollen? Gibt es für so ein verrücktes Verhalten Beispiele? "

Das ist eine diffamierende Aussage, die den MS-kranken Menschen unterstellt, sie könnten die Ursache der MS finden, und in Folge ihre MS lindern oder gar heilen. Aber die bösen MSler tuns einfach nicht. Sie verschließen die Augen, und verharren in ihrem Elend.

Ich hatte das von W.W. nur als Frage verstanden, bestimmt nicht als Unterstellung.

--
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Wohin entwickelt sich WW?

Boggy, (vor 3009 Tagen) @ Faxe

Das letzte Beispiel ist Ihre Äußerung im Thread "Über die MS-Ursache": "Es klingt paradox, aber könnte es nicht sein, dass die MS-Betroffenen selbst die Ursache ihrer Erkrankung nicht finden wollen? Gibt es für so ein verrücktes Verhalten Beispiele? "

Das ist eine diffamierende Aussage, die den MS-kranken Menschen unterstellt, sie könnten die Ursache der MS finden, und in Folge ihre MS lindern oder gar heilen. Aber die bösen MSler tuns einfach nicht. Sie verschließen die Augen, und verharren in ihrem Elend.

Ich hatte das von W.W. nur als Frage verstanden, bestimmt nicht als Unterstellung.

Es gehört zu WWs Strategie, eigene Aussagen als angebliche Fragen zu tarnen, und sich hinter der Frage zu verstecken.
Aber abgesehen davon, was geht in jemandem vor, der auf solche Überlegungen kommt, und darüber nachdenkt, ob sich MS-kranke Menschen so "verrückt" verhalten?
OHNE, OHNE einen EINZIGEN, realen Anhaltspunkt dafür, daß so etwas tatsächlich möglich sein könnte.
Nur aus der eigenen Phantasie heraus.

Gruß
Boggy

--
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Wohin entwickelt sich WW?

Amy, (vor 3009 Tagen) @ Boggy

Es gehört zu WWs Strategie, eigene Aussagen als angebliche Fragen zu tarnen, und sich hinter der Frage zu verstecken.

Lieber Boggy, zu Wolfgangs Strategie gehört auch die Provokation...

Da mir das schon länger klar ist funktioniert diese Strategie zumindest bei mir nicht mehr ;-)

Seine Dauerwiederholungen bringen m.E. nichtmal ansatzweise einen Erkenntniszugewinn, deswegen habe ich auch kein Interesse mehr an einer inhaltlichen Diskussion. Es dürften bald 7 Jahre sein, dass ich seine Ansichten (und seine Rhetorik) kenne. Zum wiederkäuen ist mir meine Zeit zu schade.

Da ist es mir inzwischen fast schon lieber er parliert über Thomas Mann... oder philosophiert über etwas, das besser gar nichts mit MS zu tun hat;-)


And the needle returns to the start!


https://www.youtube.com/watch?v=peJr2sEhCNY


Mitunter hängt wohl auch die Platte;-)

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Wohin entwickelt sich WW?

W.W., (vor 3009 Tagen) @ Amy

Seine Dauerwiederholungen bringen m.E. nichtmal ansatzweise einen Erkenntniszugewinn, deswegen habe ich auch kein Interesse mehr an einer inhaltlichen Diskussion. Es dürften bald 7 Jahre sein, dass ich seine Ansichten (und seine Rhetorik) kenne. Zum wiederkäuen ist mir meine Zeit zu schade.

Da ist es mir inzwischen fast schon lieber er parliert über Thomas Mann... oder philosophiert über etwas, das besser gar nichts mit MS zu tun hat;-)

Könnte man nicht meine "Dauerwiederholungen" nicht ebenso ertrage, wie man die UAWs und die Impfungen als mögliche Ursache der MS erträgt?

Ist es wirklich so schlimm, dass es Menschen gibt, die immer wieder zu ihrer eigenen Überzeugung zurückkommen, weil sie sie für richtig halten? Ich persönlich glaube(!) an die Überlastungshypothese und an die Annahme, dass die MS eine Zivilisationskrankheit ist.

Darum ist es weder von ungefähr oder gar verwerflich, wenn ich immer mal wieder darauf zurückkomme? Und ist es wirklich so, dass ich mit diesen "Wiederholungen" dieses Forum langweile? Das glaube ich nicht, ich ärgere es nur. Und bringen sie wirklich keinen Erkenntnisgewinn?:confused: Geht es nur um meine eigene Schallplatte mit einem Sprung?

W.W.

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Wohin entwickelt sich WW?

Amy, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Darum ist es weder von ungefähr oder gar verwerflich, wenn ich immer mal wieder darauf zurückkomme? Und ist es wirklich so, dass ich mit diesen "Wiederholungen" dieses Forum langweile?


Lieber Wolfgang,

ich spreche nur für mich und nicht für die community.


Auf UAW und Impfungen reagiere ich auch nicht mehr....;-)

Mir geht es wohl wie Max, ich leb den Umständen entsprechend relativ gut mit meiner MS und bin nicht verzweifelt auf der Suche nach Ursachen, noch fühle ich mich als Opfer etc.

Manchmal frage ich mich, warum ich überhaupt noch in MS-Foren aktiv bin....

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Wohin entwickelt sich WW?

W.W., (vor 3009 Tagen) @ Amy

Manchmal frage ich mich, warum ich überhaupt noch in MS-Foren aktiv bin....

Liebe Amy,

ich weiß warum das so ist. Weil dich die MS interessiert. Und genau so geht es mir auch. Es ist eine Leidenschaft. Und leider übertreibt man ja auch immer mit dem. was man liebt.

W.W.

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Faxe, (vor 3009 Tagen) @ Amy

Manchmal frage ich mich, warum ich überhaupt noch in MS-Foren aktiv bin....

Gute Frage. :-D

--
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Wohin entwickelt sich WW?

motorschiffbesitzer, (vor 3009 Tagen) @ Amy

Auf UAW und Impfungen reagiere ich auch nicht mehr....;-)

Da gibt es einen entscheidenden Unterschied!

Wenn man die Motivation des Schreibers "spürt", die da heißt:

Wiederholung als "Argument Brechstange, weil ich nicht ausreichend bestätigt werde" ist das weniger zu tolerieren, als Wiederholungen mit denen man seinen Glauben bezeugt und sich daraus keine Forderung an die Community ergibt.

PS: Anders ausgedrückt: "Arzt halt!"

--
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Wohin entwickelt sich WW?

Boggy, (vor 3008 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Auf UAW und Impfungen reagiere ich auch nicht mehr....;-)

Da gibt es einen entscheidenden Unterschied!

Wenn man die Motivation des Schreibers "spürt", die da heißt:

Wiederholung als "Argument Brechstange, weil ich nicht ausreichend bestätigt werde" ist das weniger zu tolerieren, als Wiederholungen mit denen man seinen Glauben bezeugt und sich daraus keine Forderung an die Community ergibt.

PS: Anders ausgedrückt: "Arzt halt!"

Ja, msb, es gibt einen Unterschied zwischen einem Arzt, der gerade eine Neuauflage seines MS-Buches herausgegeben hat, und der hier über Jahre diskutiert und mit vielen Gegenargumenten konfrontiert wurde,
und MS-kranken Menschen, die an Glaubensüberzeugungen festhalten.

Gruß
Boggy

--
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Wohin entwickelt sich WW?

Faxe, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Könnte man nicht meine "Dauerwiederholungen" nicht ebenso ertrage, wie man die UAWs und die Impfungen als mögliche Ursache der MS erträgt?

Gute Frage, schon in Bezug auf Gleichbehandlung usw.

Wenn jemand immer wieder mit dem Thema Impfen anfängt spricht z.B. nichts gegen das ständige Posten der Themen Überlastung und Zivilisationskrankheit.

--
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Wieso entwickeln?

motorschiffbesitzer, (vor 3009 Tagen) @ Amy

Es gehört zu WWs Strategie, eigene Aussagen als angebliche Fragen zu tarnen, und sich hinter der Frage zu verstecken.

Lieber Boggy, zu Wolfgangs Strategie gehört auch die Provokation...

Hier sehe ich ein grundsätzliches Dilemma.

Dieses "Statement als Fragen tarnen" kann für Empfängliche - da mag ich mich gerne zuzählen - psychisch belastend sein. Gerade dann, wenn das Gros der Schreiber schnell über diese unfaire Technik hinweggeht und sie somit legitimiert.

Penetrant angewendet hat sowas nichts in einem MS-Forum zu suchen.

Was ich allerdings gelernt habe: Eigene Positionen als "gottgegebene Fakten" zu verkaufen. Also nichts mit "imho".

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Wohin entwickelt sich WW?

Faxe, (vor 3009 Tagen) @ Boggy

Es gehört zu WWs Strategie, eigene Aussagen als angebliche Fragen zu tarnen, und sich hinter der Frage zu verstecken.

Na ja, rhetorische Fragen sind immer sehr beliebt, suggestive auch. :-D

Aber abgesehen davon, was geht in jemandem vor, der auf solche Überlegungen kommt, und darüber nachdenkt, ob sich MS-kranke Menschen so "verrückt" verhalten?

Ich halte die Menschen auch für blöd genug, die kriegen alles kaputt. Aber solange der Kühlschrank voll ist und der Fernseher funktioniert wollen viele nichts ändern. Das haben wir immer so gemacht, also mach ich so weiter ohne wissen zu wollen ob es mir schadet.

OHNE, OHNE einen EINZIGEN, realen Anhaltspunkt dafür, daß so etwas tatsächlich möglich sein könnte.

Es wäre aber durchaus vorstellbar dass unbewusst so gehandelt wird.

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

Boggy, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Falls mit Zivilisationskrankheit gemeint sein soll: seit den rund letzten zweihundert Jahren, also mit Beginn der Industrialisierung, dann gilt:

Wir wissen gar nicht genau, wie lange es MS gibt (und können es wahrscheinlich auch gar nicht wissen). Möglicherweise ist sie so alt wie die Menschheit.

Das ist ein Problem der historischen Quellen.
Sie existieren einach nicht.
Die Frage ist nicht zu beantworten.
Wir wissen es nicht!

Dazu kommt als Problem möglicher Quellen:
Bei den unterschiedlichen Symptomen der Krankheit würden diese wahrscheinlich von den damaligen Menschen nicht als EINE Krankheit verstanden worden sein; sondern die unterschiedlichen Symptome wären unterschiedlichen Krankheiten zugeordnet worden. Und das wiederum nach den jeweiligen Vorstellungen von Krankheit entsprechend der jeweiligen Zeit und Kultur.

Also die Entstehung der MS mit der Industrialisierung in Zusammenhang zu bringen, ist willkürlich und durch Belege, Quellen etc. nicht gestützt.

Gruß
Boggy

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

W.W., (vor 3009 Tagen) @ Boggy

Lieber Boggy,

wie Sie wissen, schätze ich Sie sehr und habe meine Annahme zumindest dadurch gestützt, dass ich nicht glaube, dass Lidwina von Schidham keine MS hatte. Darauf haben Sie meines Wissens nach nie geantwortet.:-(

Und zu den vier Untergruppen der MS habe ich immer ausführlich geschrieben, warum ich nicht daran glaube. 1., weil diese Annahme so wenig in der internationalen MS-Literatur erwähnt wird, 2. hatte ich sogar Herrn Brück persönlich angeschrieben und eine schwer deutbare Antwort erhalten, und 3. weil ich annehme, dass die MS primär eine degenerative Krankheit ist, zu der nur sekundär Entzündungszeichen treten, was der ganze Subtypisierung den Boden entzieht.

W.W.

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

Boggy, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Lieber Boggy,

wie Sie wissen, schätze ich Sie sehr und habe meine Annahme zumindest dadurch gestützt, dass ich nicht glaube, dass Lidwina von Schidham keine MS hatte. Darauf haben Sie meines Wissens nach nie geantwortet.:-(

Lieber WW,
wir reden aneinander vorbei, bzw. Sie antworten auf etwas, das ich gar nicht angesprochen habe. Ob Lidwina MS hatte, ist mir ziemlich egal, spielt für meine Argumentation auch keine Rolle.

Ich habe das nun auch schon gefühlt tausendmal gesgt, ohne Sie zu erreichen.
Was ich sage, ist:
1. Die Behauptung, daß MS eine Zivilisationskrankheit ist, wird durch keine Quellen gestützt.
2. Die Behauptung, daß die MS so alt ist, wie die Menschheit, wird durch keine Quellen gestützt.
Also: WIR WISSEN NICHT, WIE LANGE ES DIE MS SCHON GIBT!

Das ist von Bedeutung!
Danach lassen sich z.B. auch nicht so ohne weiteres die Behauptungen, die MS wäre durch Lebensstil mitverursacht, aufstellen; denn das würde voraussetzen, daß die MS eine "Zivilisationskrankheit" ist, aber das WISSEN WIR NICHT;
denn: WIR WISSEN NICHT, WIE LANGE ES DIE MS SCHON GIBT!

Den Rest der Argumentation s.:
http://ms-ufos.org/forum/index.php?id=35706

Und zu den vier Untergruppen der MS habe ich immer ausführlich geschrieben, warum ich nicht daran glaube.

Zu Untergruppen habe ich mich gar nicht geäußert.

Gruß
Boggy

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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P.S.

Boggy, (vor 3009 Tagen) @ Boggy

P.S.:
Ob Lidwina MS hatte, weiß ich nicht und kann es auch nicht beurteilen. Ich kenne die Quellen nicht, die jemanden veranlaßt haben, die Aussage zu treffen, Lidwina habe MS. Ich müßte die Quellen selbst lesen und überprüfen.

Ich hätte aber zunächst mal eine große Skepsis, ob man aus mittelalterlichen Quellen so ohne weiteres eine MS-Diagnose herauslesen kann.
Das muß man sich anschauen.
(Aber ich werde das nicht sein.)

Gruß
Boggy

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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P.S.

W.W., (vor 3009 Tagen) @ Boggy

Es geht mir nicht darum, ob ich Recht habe, aber um den Stil, wie man miteinander diskutiert. Ich mache es mir wirklich zur Pflicht, alles zu begründen, was ich sage. Damit meine ich nicht, dass meine Gründe stichhaltig sind, aber man kann sie diskutieren.

Manche sagen, Lidwina (1380-1433) aus dem holländischen Städtchen Schiedam sei die erste geschichtlich dokumentierte MS-Kranke gewesen. Folgendes ist über sie bekannt:

Lidwina von Schidam
Nachdem sie im Alter von 16 Jahren akut erkrankt war, wobei es sich wohl um eine schwere Erkältung, möglicherweise sogar eine Lungenentzündung handelte, wurde sie, als sie sich bereits wieder auf dem Weg der Besserung befand, von Freunden ermuntert, auf einem zugefrorenen Kanal Schlittschuh zu laufen. Dabei stürzte sie und zog sich mehrere Rippenbrüche zu. Der Heilungsvorgang verlief schleppend, und man vermutete eine Vereiterung in der betroffenen Partie des Brustkorbs. Unabhängig davon wurde jedoch auch ihr Gehen immer schlechter; schließlich musste sie sogar Krücken benutzen. Außerdem klagte sie über heftige, stechende Schmerzen in ihren Zähnen. Ihr Beichtvater redete ihr ein, sie teile mit ihren Schmerzen das Leiden Christi, sodass sie schließlich auch selbst überzeugt war, von Gott berufen zu sein, die Schmerzen für die Sünden ihrer Mitmenschen auf sich zu nehmen. Sie verstärkte sogar ihr Leiden, indem sie unter anderem auf ihr Daunenbett verzichtete und auf einer Pritsche schlief. Im weiteren Verlauf erblindete sie auf einem Auge, der rechte Arm und die Hand wurden schwach, und es traten wohl auch wechselnde Gefühlsstörungen auf. Obwohl es immer wieder zu vorübergehenden Besserungen kam, schritt der Krankheitsprozess langsam fort bis sie nach drei Jahren ihre Gehfähigkeit völlig verloren hatte, bettlägerig wurde und zunehmende Schluckstörungen entwickelte.
Ihr Körper soll mit Geschwüren übersät gewesen sein. Als sie 27 Jahre alt war, traten ekstatische Zustände auf, und sie hatte Visionen, in denen sie Christus auf seinem Leidensweg begleitete, das Fegefeuer sah und im Himmel Unterredungen mit Propheten und Heiligen führte. Noch während ihres Lebens entstand ein Kult um sie, obwohl es auch kritische Stimmen gab, die sie für eine Hypochonderin hielten. Sie starb nach 37jährigem Leiden, und es wurde erzählt, sie habe in den letzten sieben Jahren ihres Lebens nicht mehr geschlafen und nur noch die Oblaten beim Abendmahl zu sich nehmen können. 1890 wurde sie heiliggesprochen. Lidwinas Krankengeschichte ist so untypisch für eine MS, dass durchaus Zweifel an der Diagnose angemeldet werden müssen.

Die nächste Beschreibung einer MS-verdächtigen Krankengeschichte erfolgte erst vierhundert Jahre später und zwar durch Sir Augustus d´Este, ein illegitimer Enkel von Georg III. von England, der unter rätselhaften Symptomen litt, über die er minutiös Tagebuch führte.

Die Krankheit begann 1822 mit einem Schleiersehen vor dem rechten Auge. Er war damals 28 Jahre alt. Nach vollständiger Ausheilung der Sehstörung kam es im folgenden Jahr zu Doppelbildern, die sich zwar ebenfalls besserten, aber kurze Zeit später von einer Schwäche in beiden Beinen gefolgt wurden. Danach traten weitere Schübe auf, wobei sich die Ausfälle immer unvollständiger zurückbildeten und zu einer zunehmenden Behinderung führten. Er starb 26 Jahre nach dem ersten Symptom.

In diesem Fall kann die Diagnose, die damals übrigens noch nicht gestellt werden konnte, als sicher gelten.

W.W.

PS: Es ist mir sehr wichtig, Gründe dafr anzuführen, warum man etwas sagt! Warum man also z.B. annimmt, dass 2+2 nicht gleich 4 sind.

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P.S.

Lore Ipsum, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Ich nehme an, Lidwina von Schiedam hatte keine MS,
weil ich noch nie hörte, dass eine MS einhergehe mit

o
o
o ...

Ebenso kann ich mir nicht vorstellen, dass Graf D'Este eine MS hatte, weil

o
.

--
MS ist behandelbar, aber nicht heilbar.

Toll, dass hier dennoch so viel diskutiert wird, denn eigentlich gibt es nicht viel zu sagen über MS, ausser Sale Merde.

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P.S.

W.W., (vor 3009 Tagen) @ Lore Ipsum

Merkwürdig!:confused: Ich dachte, Lidwina hätte mich Sicherheit keine und M.- d'Este mit Sicherheit eine klassische MS.

Es ist wirklich sehr seltsam, im Nebel zu wandern.

Ich sehe, dass mir das Diskutieren immer schwerer fällt und brauche auch eine Pause.

W.W.

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P.S.

Lore Ipsum, (vor 3009 Tagen) @ Lore Ipsum

Leider konnte ich mein Posting von vorhin nicht zu Ende schreiben, da W.W. mal wieder schneller war. So sollte es eigentlich werden:

Ich nehme an, Lidwina von Schiedam hatte keine MS, weil ich noch nie hörte, dass eine MS einhergehe mit

o Geschwülsten,
o blutenden Wunden,
o Gangrän,...

Auch würde ich gerne logisch für mich überprüfen, ob Graf D'Este eine MS hätte haben können oder nicht. Leider weiß ich nicht, welchen D'Este Sie meinen.

Ich bin so negativ gegenüber dem ganzen Konzept "MS" eingestellt, dass ich beide Geschichten für zweckgesteuerte Legenden halte, die dem Konzept "MS" historische Glaubwürdigkeit verleihen sollen.
.

--
MS ist behandelbar, aber nicht heilbar.

Toll, dass hier dennoch so viel diskutiert wird, denn eigentlich gibt es nicht viel zu sagen über MS, ausser Sale Merde.

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Medizingeschichte und Überlieferungslage

Karo, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Es geht mir nicht darum, ob ich Recht habe, aber um den Stil, wie man miteinander diskutiert. Ich mache es mir wirklich zur Pflicht, alles zu begründen, was ich sage. Damit meine ich nicht, dass meine Gründe stichhaltig sind, aber man kann sie diskutieren.

Manche sagen, Lidwina (1380-1433) aus dem holländischen Städtchen Schiedam sei die erste geschichtlich dokumentierte MS-Kranke gewesen. Folgendes ist über sie bekannt:

Wer sagt das? Seriöse Medizinhistoriker?

Lidwina von Schidam
Nachdem sie im Alter von 16 Jahren akut erkrankt war, wobei es sich wohl um eine schwere Erkältung, möglicherweise sogar eine Lungenentzündung handelte, wurde sie, als sie sich bereits wieder auf dem Weg der Besserung befand, von Freunden ermuntert, auf einem zugefrorenen Kanal Schlittschuh zu laufen. [...] Lidwinas Krankengeschichte ist so untypisch für eine MS, dass durchaus Zweifel an der Diagnose angemeldet werden müssen.

Quellenangabe fehlt.

Die nächste Beschreibung einer MS-verdächtigen Krankengeschichte erfolgte erst vierhundert Jahre später und zwar durch Sir Augustus d´Este, ein illegitimer Enkel von Georg III. von England, der unter rätselhaften Symptomen litt, über die er minutiös Tagebuch führte.

Die Aussage ist in dieser Form falsch, denn wir wissen doch gar nicht, ob die Beschreibung von Sir Auguste d'Este tatsächlich die erste auf Lidwina folgende Beschreibung ist oder ob sie nurmehr diejenige ist, die uns heute als die nächste Beschreibung bekannt ist.

Es ist sehr gut möglich, dass es in unzähligen weiteren Fällen gar keine Aufzeichnungen gab oder dass sie in Kriegen, bei Katastrophen (Brand etc). zerstört wurden oder auch, dass sie die Jahrhunderte überdauert haben, aber noch nicht entdeckt wurden.

Wir wissen nur, dass die Überlieferungslage dürftig ist. Und aus einer dürftigen Überlieferungslage können keine Schlüsse gezogen werden, ob es MS schon bei den alten Ägyptern gab oder erst seit der Entwicklung der Dampfmaschine bzw. des Telefons.

Überdies gilt das alles sowieso nur für schwere Verlaufsformen der MS. Bei milden Verläufen mit ein bisschen Sensibilitätsstörungen ist wahrscheinlich niemand zum Wanderchirurgikus gegangen.

Die Krankheit begann 1822 mit einem Schleiersehen vor dem rechten Auge. Er war damals 28 Jahre alt. Nach vollständiger Ausheilung der Sehstörung kam es im folgenden Jahr zu Doppelbildern, die sich zwar ebenfalls besserten, aber kurze Zeit später von einer Schwäche in beiden Beinen gefolgt wurden. Danach traten weitere Schübe auf, wobei sich die Ausfälle immer unvollständiger zurückbildeten und zu einer zunehmenden Behinderung führten. Er starb 26 Jahre nach dem ersten Symptom.

Quellenangabe fehlt.

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Medizingeschichte und Überlieferungslage

Faxe, (vor 3008 Tagen) @ Karo

Manche sagen, Lidwina (1380-1433) aus dem holländischen Städtchen Schiedam sei die erste geschichtlich dokumentierte MS-Kranke gewesen. Folgendes ist über sie bekannt:


Wer sagt das? Seriöse Medizinhistoriker?

Vertriebler aus Leverkusen sagen das.

--
"Skynet begins to learn at a geometric rate. It becomes self-aware at 2:14 AM, Eastern time, August 29th. "

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Medizingeschichte und Überlieferungslage

Doro, (vor 3008 Tagen) @ Faxe

Bei derart unfruchtbaren Diskussionen fällt mir immer das Forellengedicht ein.

"Forelle ist ein feines Essen.
Ich selbst hab sie noch nie gegessen.
Aber ich kannte einen, der kannte einen,
und der hat einmal daneben gesessen."

Der Verfasser ist mir nicht bekannt.

Doro

--
"Lerne zuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die nur dummes Zeug reden." Platon

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Kenntnisse und Erfahrungsberichte

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 3008 Tagen) @ Doro

Bei derart unfruchtbaren Diskussionen fällt mir immer das Forellengedicht ein.

"Forelle ist ein feines Essen.
Ich selbst hab sie noch nie gegessen.
Aber ich kannte einen, der kannte einen,
und der hat einmal daneben gesessen."

Der Verfasser ist mir nicht bekannt.

Doro

der war gut ! rofl rofl rofl

--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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Weitere MS-Verdachtsfälle und Quellen

Karo, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Die nächste Beschreibung einer MS-verdächtigen Krankengeschichte erfolgte erst vierhundert Jahre später [...]

Bei einfachster Recherche über Google bin ich auf zwei weitere dokumentierte MS-Verdachtsfälle gestoßen:

http://www.mult-sclerosis.org/news/Aug2001/HistoricMSCases.html

Im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts sind Medizin-Zeitschriften publiziert worden (mit Fallgeschichten), die allesamt auf die einschlägige Symptomatik gelesen werden müssten. Viele Zeitschriften sind als Digitalisat vorhanden, hier eine Liste.

https://de.wikisource.org/wiki/Zeitschriften_(Medizin)#D

Hier gibt's noch mehr, zB "Der unterhaltende Arzt" oder "Der Dorf-Arzt, oder Der After-Arzt; Land-Arzt; Quacksalber: der unstudirte Arzt" und so weiter.

http://ds.ub.uni-bielefeld.de/viewer/search/-/DEFAULT%253A%2528arzt%2529+OR+FULLTEXT%25...

Viel Vergnügen bei der Durchsicht auf MS-Verdachtsfälle.

P.S.: Diese Recherche müsste man natürlich auf die englisch- und französischsprachigen Zeitschriften ausdehnen.

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Weitere MS-Verdachtsfälle und Quellen

Boggy, (vor 3008 Tagen) @ Karo

Viel Vergnügen bei der Durchsicht auf MS-Verdachtsfälle.
P.S.: Diese Recherche müsste man natürlich auf die englisch- und französischsprachigen Zeitschriften ausdehnen.

Liebe Karo,

prächtig, so schnell so viele mögliche Quellen und Hinweise. Allerdings bleiben Mittelalter und Altertum weiter im quellenmäßigen Dunkel.
Wenn ich jung, kräftig und gesund wäre, würde ich mich jetzt begeistert an die Arbeit machen, - und es würde mir mit Sicherheit auch Vergnügen bereiten,
aber leider bin ich nur ein alter, kranker Mann. :-(
;-)
Und ich brauche meine Ruhe und meinen Rückzug ...
:baum:

Gruß
Boggy
flowers

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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Dunkles Mittelalter

Karo, (vor 3008 Tagen) @ Boggy

prächtig, so schnell so viele mögliche Quellen und Hinweise. Allerdings bleiben Mittelalter und Altertum weiter im quellenmäßigen Dunkel.

Ja, ich finde es auch prächtig, und das sind Momente, in denen ich mich für das Internet begeistern kann.

Früher (tm) musste man wegen solcher Recherchen endlos durch die Bibliotheken rennen, dann langwierig ein paar ausgewählte Dokumente in den Lesesaal bestellen, wo man sie nur unter Aufsicht durchblättern durfte ... und heute hat man das ganze Zeug mit wenigen Klicks auf dem Bildschirm und kann unbegrenzt damit arbeiten. Fantastisch!

Tagebuchliteratur fällt mir noch ein, Memoirs etc., eventuell auch Moralische Wochenschriften. Ach, es gibt so vieles! Wie gut, dass ich mir all das ganz gelassen angucken kann, aber nicht mehr unter Produktionsdruck stehe.

Fürs Mittelalter etc. sieht die Quellenlage natürlich schlecht aus. Die Alphabetisierungsquote war niedrig, zumindest die Armutspopulation hatte weder Zugang zu Schulbildung noch zu Schreibwerkzeugen (Feder, Tinte, Papier).

Darüber hinaus braucht man zum (Auf-)Schreiben auch die Überzeugung, dass ein Sachverhalt oder Faktum (wie zB vorübergehendes Schleiersehen) überhaupt aufzeichnungs- und aufbewahrungswürdig ist.

Und nicht zuletzt braucht man Zeit, Raum und Ruhe für solch eine Aufzeichnung.

Am Ende kommt noch das Problem der Überlieferung durch die Jahrhunderte ... Verheerungen durch Kriege, Brände, Naturkatastrophen, soziale Katastrophen (Revolutionen etc.)

Schreibanlass bei Lidwina waren die sog. Visionen und die Überzeugung, dass sie das Leiden Christi am eigenen Leib erfährt - also nicht die Symptome an sich, sondern deren Deutung. Bei der nicht privilegierten mittelalterlichen (Armuts-)bevölkerung wäre eine typische MS-Symptomatik vermutlich kein Schreibanlass gewesen.

Und ich brauche meine Ruhe und meinen Rückzug ...

:-)

flowers

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

W.W., (vor 3009 Tagen) @ Boggy

Zu Untergruppen habe ich mich gar nicht geäußert.

Doch, im Grunde schon, Sie sprachen davon, dass es möglicherweise nicht EINE MS gibt.

Ich weiß es auch nicht, ob die MS erstmalig zur Zeit der Industrialisierung aufgetreten ist, aber ich nenne Gründe, warum ich das annehme, und warum angebliche viele frühere Krankheitsfälle vermutlich gar keine MS waren.

Ich halte das übrigens für eine ernsthafte Diskussion. Mehr können wir nicht erreichen, denn wir wissen ja alle, dass wir nicht wissen.

W.W.

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

Boggy, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Zu Untergruppen habe ich mich gar nicht geäußert.


Doch, im Grunde schon, Sie sprachen davon, dass es möglicherweise nicht EINE MS gibt.

Tut mir leid, nein, das habe ich nicht.
Sie müssen etwas mißverstanden haben.
Es geht um meinen Beitrag:
http://ms-ufos.org/forum/index.php?id=35706

Ansonsten, bitte belegen, wo ich diese Aussage gemacht haben soll.

Gruß
Boggy

P.S.: Für mich ist hier Schluß. Ade und vorausgeschickte Gute Nacht!

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

W.W., (vor 3009 Tagen) @ Boggy

Bei den unterschiedlichen Symptomen der Krankheit würden diese wahrscheinlich von den damaligen Menschen nicht als EINE Krankheit verstanden worden sein; sondern die unterschiedlichen Symptome wären unterschiedlichen Krankheiten zugeordnet worden. Und das wiederum nach den jeweiligen Vorstellungen von Krankheit entsprechend der jeweiligen Zeit und Kultur.

Ich meinte diesen Passus und habe ihn - wie ich jetzt sehe - missverstanden. Sie meinten, dass die MS in so wechselhafter Weise in Erscheinung treten kann, dass man übersieht, dass es ein und dieselbe Krankheit ist.

Ich meinte fälschlicherweise, dass Sie sich auf die vier Subtypen von Brück bezogen. Das war ein Fehler meinerseits, für den ich mich entschuldige.:-(

W.W.

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Wanderchirurgikus auf dem mittelalterlichen Jahrmarkt und seine Patientenakte

Karo, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Bei den unterschiedlichen Symptomen der Krankheit würden diese wahrscheinlich von den damaligen Menschen nicht als EINE Krankheit verstanden worden sein; sondern die unterschiedlichen Symptome wären unterschiedlichen Krankheiten zugeordnet worden. Und das wiederum nach den jeweiligen Vorstellungen von Krankheit entsprechend der jeweiligen Zeit und Kultur.

Ich meinte diesen Passus und habe ihn - wie ich jetzt sehe - missverstanden. Sie meinten, dass die MS in so wechselhafter Weise in Erscheinung treten kann, dass man übersieht, dass es ein und dieselbe Krankheit ist.

Es geht darum, dass ein heilkundlich tätiger Mensch im "Mittelalter" - soll heißen, in den vorvergangenen Jahrhunderten - erst mal darauf kommen muss, dass so unterschiedliche Symptome wie etwa Gehbehinderung, Visusprobleme, Inkontinenz, Ataxie und anderes mehr auf ein- und dasselbe Krankheitsgeschehen zurückzuführen sind.

Zumal die Symptome oft ja auch nur zeitweilig auftreten.

Und der heilkundlich tätige Mensch (heute: Arzt) kann überhaupt nur dann darauf kommen, dass diesen unterschiedlichen Symptomen ein- und dasselbe Krankheitsgeschehen zugrundeliegt, wenn der Patient ihm lückenlos über seine Symptomatik Bericht erstattet. Ich bezweifle sehr, dass dies zuverlässig so geschehen ist.

Aber nicht mal das können wir wirklich wissen, da ja nicht jeder Wanderchirurgikus auf dem Jahrmarkt, der des Schreibens kundig war und sich Schreibwerkzeuge wie Feder und Papier sogar leisten konnte, auch tatsächlich eine Patientenakte angelegt hat. (Denn es gab keine Dokumentationspflicht, das kam erst viel später.)

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Wanderchirurgikus auf dem mittelalterlichen Jahrmarkt und seine Patientenakte

Gaes, (vor 3009 Tagen) @ Karo

Jetzt nochmal, die Magd oder der Knecht im Mittelalter, meist auch der Bauer oder die Bäuerin hatte auch keinen Wanderchirugikus, sondern maximal den örtlichen Bader oder...die örtliche Dorfhexe
Aus der Retrspekive zu schließen ist nicht valide

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Wanderchirurgikus auf dem mittelalterlichen Jahrmarkt und seine Patientenakte

Karo, (vor 3009 Tagen) @ Gaes

Jetzt nochmal, die Magd oder der Knecht im Mittelalter, meist auch der Bauer oder die Bäuerin hatte auch keinen Wanderchirugikus, sondern maximal den örtlichen Bader oder...die örtliche Dorfhexe

Ja, das ist mir schon klar. Ich hatte irgendwas formuliert mit "die dörfliche Armutspopulation" hatte keinen Zugang zum Arzt oder so, das war mir dann aber zu doof.

Mir ging es darum, überhaupt erst mal klarzumachen, dass es einen Unterschied gibt zwischen den sehr wenigen akademischen Ärzten, zu denen sowieso kaum jemand Zugang hatte und die bis ins 19. Jahrhundert hinein auch nicht sonderlich beliebt waren, und den Wanderchirurgici, Wundärzten, Badern, "Hexen" und allen möglichen sonstigen Heil(un-)kundlichen.

Und die große Gruppe der Wander-, Wund- und sonstige Ärzte hat keine Aufzeichnungen gemacht oder sie sind nicht überliefert.

Absurd, diese Debatte.

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Wanderchirurgikus auf dem mittelalterlichen Jahrmarkt und seine Patientenakte

Gaes, (vor 3008 Tagen) @ Karo

Ja

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Minimal Art

Karo, (vor 3008 Tagen) @ Gaes

Ja

Du schreibst so wunderbar minimalistische Beiträge! Das wirkt auf eigentümliche Art sehr lebendig.

:-)

Mir gelingt das meist nicht, ich denke auch eher, warum in drei Worten sagen, was man bequem auf hundert Seiten ausdrücken kann?

:-D

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Minimal Art

Gaes, (vor 3008 Tagen) @ Karo

Ganz einfach: Bin ständig in Hetze (soll man nicht mit MS, ist aber so)
Wartet mal wenn ich in der passiven Phase meiner Altersteilzeit bin rofl

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

W.W., (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Michalsen ist Kardiologe. Er leitet eine Klinik in Berlin, in der chronisch Kranke behandelt werden.

In seinem Buch "Heilen mit der Kraft der Natur", das im letzten Jahr erschienen ist, widmet er sich der richtigen Ernährung knapp 100 Seiten. Sein Credo: "Es ist unsinnig, sich schlecht zu ernähren und dann eine Tablette gegen die Beschwerden einzuwerfen."

Ich habe gerade im Café den STERN-Artikel über ihn gelesen und muss ihm in vielerlei Hinsicht zustimmen. Allerdings überrascht es mich, dass ich dafür angegriffen werde, weil ich den Begriff "Zivilisationskrankheit" benutzt habe.

Tatsächlich ist die MS für mich möglicherweise eine Zivilisationskrankheit, egal ob sie auf einer zivilisationsbedingt minderwertigen Ernährung beruht (viel Konserven, viel Fleisch, viel Zucker, wenig frisches Gemüse...) oder ob sie etwas mit der Hektik in "modern times" zu tun hat.

Ich glaube, es ist eher Letzteres, während Andreas Michalsen wohl eher auf die Ernährung setzt. Ich weiß nicht, wer Recht hat und ob überhaupt jemand von uns Recht hat, aber vielleicht kommt auch vieles zusammen.

Und der Einwand, ich würde nicht begründen, was ich meine, wenn ich von einer Krankheit spreche, die man lieber erträgt, als bekämpft?! Ich habe mich selbst gefragt, ob es so etwas geben könnte, weil es absurd erscheint. Mir ist dann das Beispiel "Adipositas" eingefallen, und das Übergewicht trifft ziemlich genau das, was ich meine.

Ich muss übrigens Faxe danken, denn sie hat den Kern meines Gedankens gut verstanden: Es könnte bequemer sein, krank zu sein, als etwas dagegen zu unternehmen, so wie es bequemer sein könnte, den Wohlstand Deutschlands zu genießen als sich um die Ungerechtigkeit zu kümmern, die in der Welt herrscht.

Wir müssten doch eigentlich gegen die Exporte von minderwertigem Hühnchenfleich vorgehen, das nach Afrika exportiert wird und dort den Landwirten und Verkäufern ihre Lebensgrundlage nimmt.

So meine ich das: Es könnte sein, dass wir lieber diese Ungerechtigkeit ertragen, als etwas dagegen zu tun. Und mit den Rüstungsexporten ist es ähnlich. Unser Wohlstand könnte dazu führen, dass wir uns zwar wohlfühlen, wie sich jemand im Schlaraffenland wohlfühlt, aber immer dicker und kränker wird.

W.W.


W.W.

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

Nalini, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Ich habe gerade im Café den STERN-Artikel über ihn gelesen und muss ihm in vielerlei Hinsicht zustimmen. Allerdings überrascht es mich, dass ich dafür angegriffen werde, weil ich den Begriff "Zivilisationskrankheit" benutzt habe.

Tatsächlich ist die MS für mich möglicherweise eine Zivilisationskrankheit, egal ob sie auf einer zivilisationsbedingt minderwertigen Ernährung beruht (viel Konserven, viel Fleisch, viel Zucker, wenig frisches Gemüse...) oder ob sie etwas mit der Hektik in "modern times" zu tun hat.

Lieber W.W., wir wissen, das Lager ist gespalten und es wird auf unabsehbare Zeit gespalten bleiben.

Neulich hatte ich hier im Forum auf den neuen Zweig der Body-Mind-Medicine hingewiesen. Auch die Body-Mind-Medicine, zumindest der Ansatz der Universität Duisburg Essen, Lehrstuhl für Naturheilkunde und Integrative Medizin, geht davon aus, dass viele der heutigen chronischen Erkrankungen Zivilisationserkrankungen sind. Ich hatte im vergangenen November auf Ihre Anfrage hin zu dem Ansatz etwas recherchiert und in diesem posting festgehalten. Leider kam keine Reaktion mehr von Ihnen :-( obwohl mich Ihre Antwort sehr interessiert hätte :-)

Ich muss übrigens Faxe danken, denn sie ...

So wie ich das bisher mitgekriegt habe, ist Faxe ein "er" ...

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

Faxe, (vor 3009 Tagen) @ Nalini

Ich muss übrigens Faxe danken, denn sie ...


So wie ich das bisher mitgekriegt habe, ist Faxe ein "er" ...

Danke.

--
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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

kirstenna, (vor 3009 Tagen) @ Faxe

rofl rofl rofl

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

W.W., (vor 3009 Tagen) @ Nalini

Lieber W.W., wir wissen, das Lager ist gespalten und es wird auf unabsehbare Zeit gespalten bleiben.

Neulich hatte ich hier im Forum auf den neuen Zweig der Body-Mind-Medicine hingewiesen. Auch die Body-Mind-Medicine, zumindest der Ansatz der Universität Duisburg Essen, Lehrstuhl für Naturheilkunde und Integrative Medizin, geht davon aus, dass viele der heutigen chronischen Erkrankungen Zivilisationserkrankungen sind. Ich hatte im vergangenen November auf Ihre Anfrage hin zu dem Ansatz etwas recherchiert und in diesem posting festgehalten. Leider kam keine Reaktion mehr von Ihnen :-( obwohl mich Ihre Antwort sehr interessiert hätte :-)

Ich hatte das übersehen:-( und werde mich um eine Stellungnahme bemühen. Ich denke, dass viel mehr Menschen auf dieser Schiene sind, als wir annehmen.

W.W.

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

Faxe, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Ich muss übrigens Faxe danken, denn sie hat den Kern meines Gedankens gut verstanden

Soll das eini Provokation werden oder soll ich Ihnen mal einen Link auf mein Profil schicken?

--
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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

W.W., (vor 3009 Tagen) @ Faxe

Ich muss übrigens Faxe danken, denn sie hat den Kern meines Gedankens gut verstanden


Soll das eini Provokation werden oder soll ich Ihnen mal einen Link auf mein Profil schicken?

Wieder einmal muss ich gestehen, dass ich nichts mehr verstehe.:-( Hatte ich Sie wirklich falsch verstanden?

W.W.

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

Faxe, (vor 3008 Tagen) @ W.W.

Ganz simple Sache und einfach zu merken: Faxe=ER und Faxe<>SIE :-)

--
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Faxen von Faxe

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 3008 Tagen) @ Faxe

Ganz simple Sache und einfach zu merken: Faxe=ER und Faxe<>SIE :-)

Ob das jetzt wirklich simpler ist, mein lieber HERR :-D

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Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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Faxen von Faxe

Marc, (vor 3008 Tagen) @ naseweis

...noch einfacher zu merken...

[image]

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Michalsen: Ist die MS eine Zivilisationskrankheit?

Gaes, (vor 3009 Tagen) @ W.W.

Nein, MS ist keine Zivilisationskrankheit. Nur eine perfide Disfunktioalität wie sie anders auch vor kommt. Sie beginnt vermutlich sehr früh, lange bevor sich klinische Symtome auch heute diagnostizieren lassen. Die jungen Forscher aus Halle etc. ( von manchen als kompliziert beurteilt) sind da auf keinem schlechten Weg. MS im Mittelalter führte wahrscheinlich zu einem frühen Tod, mehr oder weniger angenehm.
Was alle Überlastungshypthesen betrifft: Ich denke in manchen historischen Abschnitten (spätes Mittelalter, frühe Neuzeit und und und) waren die Umstände wesentlich überlastungsanfälliger als in unserem heutigem „rundum sorglos Biotop“.

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